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Stadt Chur verbietet lautes Feuerwerk
Die Churerinnen und Churer haben einem Verbot von lautem Feuerwerk deutlich zugestimmt. Die dazu notwendige Revision des Polizeigesetzes wurde mit 82 Prozent Stimmen angenommen. Die Stimmbeteilung beträgt 55,4 Prozent.
Damit dürfen, anders als heute, auch am Nationalfeiertag und zum Jahreswechsel keine Feuerwerke mehr gezündet werden, die mit erheblichem Lärm verbunden sind.
Auslöser der Abstimmung war ein Auftrag von GLP-Gemeinderätin Géraldine Danuser. Sie begründete den Auftrag unter anderem damit, dass lautes Feuerwerk für Mensch, Tier und Umwelt eine Belastung darstelle. Der Auftrag wurde im Gemeinderat mit 18:1 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen.
Die Stadt Chur ist mit diesem Entscheid in Graubünden in guter Gesellschaft. Auch in Zizers GR wurde am Sonntag mit 969 gegen 315 Stimmen ein Feuerwerksverbot beschlossen. Und: Mehr als ein Drittel aller Bündner Gemeinden kennen bereits ein Feuerwerksverbot - welches teilweise weiter geht als die nun angenommene Churer Regelung.
Und auch national tut sich einiges. Sowohl der Stände- als auch der Nationalrat haben kürzlich ein generelles Verbot von Böllern gutgeheissen. Sie ist ein indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Für eine Einschränkung von Feuerwerk". Diese fordert ein generelles Verbot lauter Feuerwerkskörpern.

















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