Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Stadtrat von Rapperswil-Jona will weniger reisen
Der Stadtrat von Rapperswil-Jona hat sich selber das Budget für Behördenreisen gekürzt. Zudem werden die Gebühren im Grundbuchamt erhöht. Beide Massnahmen gehören zur laufenden Aufgaben- und Leistungsüberprüfung.
In Rapperswil-Jona werden einzelne Gebühren im Grundbuchamt erhöht. Sie würden dort angehoben, wo der Kanton einen Ermessensspielraum vorsehe, teilte der Stadtrat am Montag mit. Die Anpassung gilt ab sofort.
Bisher seien die Gebühren "eher in der unteren Hälfte" der Möglichkeiten gelegen. Künftig werde der Spielraum "stärker im Sinn einer verursachergerechten und kostendeckenden Gebührenpraxis" genutzt. Jährlich sollen so 20'000 Franken mehr eingenommen werden. Der genaue Betrag sei aber von der Anzahl und Art der Grundbuchgeschäfte abhängig.
Weniger oder günstigere Reisen
Künftig werden für den Stadtrat und den Schulrat pro Amtsdauer von vier Jahren nur noch je 10'000 Franken für Behördenreisen budgetiert. Der Stadtrat habe bisher in der Regel alle zwei Jahre eine Reise durchgeführt und dafür jeweils 20'000 Franken veranschlagt. Dem Schulrat standen 1000 Franken pro Mitglied zur Verfügung.
Die Behördenreisen dienten dem Austausch und der Förderung der Zusammenarbeit innerhalb des Stadtrats oder des Schulrats. Teilweise würden damit auch repräsentative Zwecke erfüllt. Wegen der Aufgaben- und Leistungsüberprüfung werde das Budget dafür jedoch reduziert. Die Anpassung gelte ab sofort. Erwartet wird ein Spareffekt von 31'000 Franken pro vierjähriger Amtszeit.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar