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Keystone-SDA | Montag, 24. August 2026

Stephanie Waeber sorgt für YBs Befreiungsschlag

Die Übersicht von Keystone-SDA zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und der Blick auf die Leistung einer Nati-Spielerin in den ausländischen Ligen.

DAS SPIEL DER WOCHE. Die YB Frauen lancierten nach schwierigen ersten Spielen ihre Saison am Freitag in der Women's Super League so richtig. Den Bernerinnen gelang im Wankdorf ein 3:2-Sieg gegen Servette Chênois und damit eine kleine Revanche für die Niederlagen im letzten Playoff- und Cupfinal. Der erste Sieg von YB gegen die Genferinnen unter Coach Imke Wübbenhorst kam unerwartet. Die Gastgeberinnen hatten ihre ersten drei Saisonspiele verloren - zwei in der Europacup-Qualifikation, eines in der Meisterschaft, während Servette dreimal ohne Gegentore gewonnen hatte.

DAS TOR DER RUNDE. Stephanie Waeber erzielte für die YB Frauen in der 62. Minute das entscheidende 3:2. Der 25-jährige Captain traf mit einem Freistoss direkt, nachdem sie kurz nach der Pause per Kopf schon das 2:1 erzielt hatte. Für die Mittelfeldspielerin war der Doppelpack eine besondere Genugtuung. Die letzte Saison hatte sie mit einem Kreuzbandriss beinahe komplett verpasst. Nun war sie die Matchwinnerin in einer Partie, in der YB dreimal in Führung ging und Servette nur zweimal eine Antwort fand.

YB gegen Servette Chênois war das einzige Ligaspiel am vergangenen Wochenende. Als Teilnehmer der Europacup-Qualifikation profitierten die beiden Teams im Cup von einem Freilos in der 1. Runde, die am Samstag und Sonntag stattfand. Die acht im Einsatz gestandenen Super-League-Teams überstanden die Hürde problemlos mit einer kumulierten Tordifferenz von 84:0.

DIE NÄCHSTE RUNDE. Für Servette Chênois geht es am Mittwoch mit dem Hinspiel der 3. und letzten Qualifikationsrunde für die Champions League weiter. Die Genferinnen treffen zunächst auswärts auf Sparta Prag. Das Rückspiel findet eine Woche später statt und entscheidet über den Einzug in die Ligaphase. Dazwischen spielen die Double-Gewinnerinnen am Samstag daheim gegen den FC Basel, der wie GC und Zürich nach zwei Runden noch ungeschlagen ist.

Schweizerinnen im Ausland

ITALIEN. Alayah Pilgrim gelang der perfekte Start in die neue Saison. Die 23-jährige Stürmerin der AS Roma erzielte zum Auftakt im Serie-A-Cup beide Tore zum 2:0-Sieg bei Ternana. Zweimal gewann sie ihr direktes Duell mit dem gegnerischen Goalie. Nach einer Stunde wurde sie ausgewechselt. Eseosa Aigbogun und Riola Xhemaili kamen zu ihren Debüts für Como und verloren dabei 0:2 daheim gegen Juventus Turin.

DEUTSCHLAND. In der Bundesliga stand an diesem Wochenende die 1. Runde an. Als erster Leader ging Wolfsburg aus dem Wochenende hervor. Das Team mit der Schweizerin Smilla Vallotto schoss beim 8:2 in Nürnberg alle Treffer nach dem 0:2-Pausenrückstand. Nürnbergs Schweizer Torhüterin Lourdes Romero kassierte die acht Tore zwischen der 56. und der 95. Minute. Vallotto wurde nach einer guten Stunde beim Stand von 2:2 ausgewechselt. Vier Schweizerinnen kamen zu den ersten Einsätzen mit ihren neuen Klubs: Leela Egli (Union Berlin, 1:4 gegen Bayern München), Svenja Fölmli (Hoffenheim, 1:2 gegen Stuttgart), Emanuela Pfister (Leipzig, 0:2 gegen Leverkusen) und Amira Arfaoui (Freiburg, 1:1 in Hamburg).

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