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Stopfleber-Importverbot hat im Nationalrat einen schweren Stand
Der Nationalrat debattiert am Mittwoch die Volksinitiative für ein Importverbot von Stopfleber. Das Begehren kommt nicht gut an. Doch eine knappe Mehrheit möchte handeln, sollte die Deklarationspflicht nicht zu weniger Importen von Stopfleber führen.
Stopfleber-Produkte von unter Zwang gemästeten Enten und Gänsen gelten manchen als Delikatesse, anderen aber als unter Qualen für Tiere entstandenes Lebensmittel. Die von Tierschützerinnen und Tierschützern eingereichte Stopfleber-Initiative verlangt deshalb ein Verbot, diese Produkte in die Schweiz zu importieren.
SVP, FDP, Mitte sowie ein Teil von SP und GLP sind gegen die Initiative. Befürwortet wird das Begehren von den Grünen.
Eine knappe Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) will das Anliegen der Initianten im Gesetz aufnehmen, aber auf ein Importverbot verzichten. Sollte die schon geltende Deklarationspflicht für Zwangsmast-Produkte nicht zu weniger gewerbemässigen Importen führen, bräuchte es weitere Massnahmen.
















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