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Keystone-SDA | Samstag, 15. November 2025

Streit um Taiwan: China rät Bürgern von Reisen nach Japan ab

Im Zuge eines eskalierenden diplomatischen Streits hat China seinen Staatsbürgern bis auf Weiteres davon abgeraten, nach Japan zu reisen. In einer vom Aussenministerium in Peking und der chinesischen Botschaft in Tokio veröffentlichten Stellungnahme heisst es, dass japanische Politiker zuletzt mit "unverhohlen provokativen Aussagen zu Taiwan" die Atmosphäre für den gegenseitigen Austausch "schwer belastet" und die Sicherheit chinesischer Staatsbürger in Japan "erheblich gefährdet" hätten.

Mehrere chinesische Fluglinien, darunter Air China, kündigten an, Ticketinhabern den vollen Flugpreis rückzuerstatten, sollten diese ihre Reise nach Japan stornieren. Das Angebot gilt demnach für Flugtickets nach Japan bis einschliesslich 31. Dezember. Laut aktuellen Daten der japanischen Tourismusbehörde stellen chinesische Staatsbürger im laufenden Jahr die grösste Gruppe ausländischer Touristen dar.

Der Streit geht auf Aussagen der neuen japanischen Premierministerin Sanae Takaichi von vergangener Woche zurück. Die 64-Jährige hatte im Parlament gesagt, dass ein chinesischer Angriff auf das unabhängig von Peking regierte Taiwan eine "Existenz bedrohende Situation" darstelle, die dazu führen könnte, dass Japan sein Recht auf Selbstverteidigung ausübe.

Bei Vertretern Chinas lösten Takaichis Worte einen Sturm der Entrüstung aus. Der Generalkonsul in Osaka, Xue Jian, schrieb zum Beispiel in einem mittlerweile gelöschten Post auf X: "Der schmutzige Kopf, der sich einmischt, muss abgeschlagen werden."

China zählt Taiwan zu seinem Territorium, obwohl die Inselrepublik seit Jahrzehnten eine von Peking unabhängige und demokratisch gewählte Regierung hat. Die Volksrepublik will sich Taiwan einverleiben und drohte bereits mit dem Einsatz des Militärs. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Taiwan über mehrere Jahrzehnte eine japanische Kolonie gewesen.

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