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Keystone-SDA | Dienstag, 05. Mai 2026

Studie entwirft fünf Szenarien für die Schweiz im Jahr 2100

Von der Hightech-Gesellschaft bis zum sozialen Zerfall: Forschende haben fünf mögliche Zukunftsbilder für die Schweiz skizziert - und berechnet, was sie für das Klima bedeuten würden.

Wie die Schweiz Ende des Jahrhunderts aussehen wird, lässt sich laut der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) nicht exakt vorhersagen. Dennoch sei es wichtig, mögliche gesellschaftliche Entwicklungspfade zu kennen, teilte Forschungsanstalt am Dienstag mit. Denn die soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung beeinflusse unter anderem Ressourcenverbrauch, Klimawandel und Infrastrukturbedarf.

Um solche Entwicklungen greifbar zu machen, entwickelte das WSL-Team fünf mögliche Zukunftspfade für die Schweiz. Sie beschreiben unterschiedliche Formen des Zusammenlebens, Wirtschaftens und politischen Handelns bis zum Jahr 2100.

Die fünf Zukunfts-Szenarien

Für die Entwicklung der Szenarien führte das WSL-Team Gespräche mit rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 20 Forschungseinrichtungen. Ein Computerprogramm hat aus den Ergebnissen konsistente Szenarien berechnet.

Drei der fünf Szenarien, der sogenannten "Shared Socioeconomic Pathways" für die Schweiz (SSP-CH), orientierten sich an den globalen Vorbildern, die der Weltklimarats IPCC verwendet. Diese reichen von einer hoch technologisierten Gesellschaft mit erneuerbaren Energien über eine von staatlichem und wirtschaftlichem Zerfall geprägte Zukunft bis hin zu einer tief gespaltenen Gesellschaft, in der eine Elite einer verarmten Mehrheit gegenübersteht.

Zwei weitere Szenarien sind spezifisch für die Schweiz entwickelt worden. Eines beschreibe ein Land, das lange auf fossile Energien setzt und erst gegen Ende des Jahrhunderts mit den Kosten einer stark geschädigten Umwelt konfrontiert wird. Das andere Szenario skizziert eine Gesellschaft, die Zusammenhalt und Wohlbefinden über wirtschaftlichen Erfolg stellt.

Keine Wahrscheinlichkeiten

Die WSL-Geographin Lena Gubler betont, dass keines der Szenarien wahrscheinlicher als ein anderes sei. "Es geht darum Varianten auszuloten, wie die Zukunft aussehen könnte, basierend auf Wenn-Dann-Überlegungen, und nicht darum, etwas zur Wahrscheinlichkeit auszusagen", wurde sie in der Mitteilung zitiert.

Eine neue Publikation des National Centre for Climate Services (NCCS) stellt nun die modellierten Treibhausgasemissionen für jedes Szenario bis zum Jahr 2100 vor.

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