/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Nicht kategorisiert
Keystone-SDA | Donnerstag, 02. Juli 2026

Studie: Männer brechen im Marathon häufiger ein als Frauen

Männer sind im Marathon zwar schneller, haushalten mit ihrer Energie aber deutlich weniger klug als Frauen. Das zeigt eine grosse Analyse von Finisherinnen und Finishern des Berlin-Marathons.

Männer treffen demnach etwa doppelt so häufig die berüchtigte "Mauer" - jenen Moment, in dem die Kräfte schwinden, das Tempo einbricht und jeder weitere Kilometer zur Qual wird.

Für die am Donnerstag im Fachjournal "Scientific Reports" veröffentlichte Studie wertete ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Zürich über 870'000 Zieleinläufe beim Berlin-Marathon aus den Jahren 1999 bis 2025 aus.

Untersucht wurde, wie stark Läuferinnen und Läufer in der zweiten Hälfte des Rennens langsamer wurden. Als auf die Mauer treffen, "hitting the wall", wie es auf Englisch heisst, definierten die Autorinnen und Autoren einen Einbruch von mindestens 20 Prozent im Vergleich zur ersten Rennhälfte.

Das Ergebnis ist deutlich: 17,6 Prozent der untersuchten Männer erlitten einen Leistungseinbruch, bei den Frauen waren es 9,7 Prozent.

Unterschied bei Elite am grössten

Besonders auffällig ist der Unterschied bei den ambitionierten Läufern. In der Kategorie der Personen, die den Marathon in unter drei Stunden absolvierten, war die "Mauer" insgesamt selten - doch Männer waren dort rund sechsmal so häufig betroffen wie Frauen. Die Autoren sprechen von einem paradoxen Befund: Ausgerechnet bei sehr gut trainierten Männern schützt die höhere Leistungsfähigkeit nicht zuverlässig vor einer riskanten Renneinteilung.

Eine mögliche Erklärung liegt nicht nur im Körper, sondern auch im Kopf. Die Studie verweist auf Modelle aus Psychologie und Verhaltensökonomie, wonach Männer eher zu riskantem Verhalten und zu Selbstüberschätzung neigen könnten. Zugleich betonen die Forschenden, dass solche psychologischen Faktoren in den Berliner Renndaten nicht direkt gemessen wurden.

Auch physiologische Unterschiede könnten eine Rolle spielen. Der Stoffwechsel von Frauen zeigt in Ausdauerbelastungen laut der Studie tendenziell eine günstigere Energieverwertung, etwa durch stärkere Fettverbrennung und geringere Abhängigkeit von Kohlenhydratspeichern. Das könnte helfen, die Glykogenspeicher länger zu schonen - und den Einbruch hinauszuzögern.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.