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Studie: Waldbrand-Risiko in Südeuropa ist stark gestiegen
Während Frankreich und Spanien gegen ausgedehnte Waldbrände kämpfen, zeigt eine neue Studie eine dramatische Entwicklung: Seit 1981 hat sich die Zahl der Sommertage mit hohem Waldbrandrisiko in Südeuropa verdoppelt.
Das gelte für weite Teile der Iberischen Halbinsel, Frankreich, Italien und Griechenland, heisst es in der am Donnerstag im Fachblatt "Scientific Reports" erschienenen Studie.
"Die Region scheint in eine Ära extremer Brandgefahr einzutreten", schreiben Raúl Cordero von der niederländischen University of Groningen und Kollegen. Der Klimawandel führe dazu, dass diese brandfördernden Bedingungen häufiger aufträten.
Der Anstieg extremer Brandwetter-Tage ist der Studie zufolge auf der Iberischen Halbinsel besonders ausgeprägt. In Teilen von Portugal und Spanien seien diese heissen, trockenen und windigen Bedingungen im Zeitraum von 1981 bis 2010 im Schnitt an weniger als 10 Sommertagen aufgetreten - im vergangenen Jahrzehnt wurden hingegen bis zu 25 solcher extremen Sommertage verzeichnet.

















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