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SVP-Anhänger finden 50'000 Franken pro Crans-Montana-Opfer zu hoch
Der Bundesrat will Angehörige der Verstorbenen und Verletzten der Katastrophe von Crans-Montana VS mit einem Solidaritätsbeitrag von 50'000 Franken pro Opfer unterstützen. Gemäss einer Umfrage ist dies aus Sicht von SVP-Anhängerinnen und -Anhängern eher zu viel.
Mit 37 Prozent beurteilte die Mehrheit der Befragten die Höhe von 50'000 Franken als "angemessen", wie die am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Instituts Leewas zeigt. "Eher zu hoch" fanden ihn 31 Prozent, "eher zu tief" nur 11 Prozent. 21 Prozent verzichteten darauf, eine Angabe zu machen.
Der Anteil der Befragten, die den Solidaritätsbeitrag des Bundesrats als "eher zu tief" fanden, lag bei allen grossen Parteien zwischen neun und 14 Prozent. Bis auf die SVP beurteilte eine Mehrheit aller Parteien die 50'000 Franken als "angemessen". Die Befragten der SVP fanden den Beitrag mehrheitlich "eher zu hoch".
Der Beitrag aus der Bundeskasse soll zusätzlich zu den Leistungen des Kantons Wallis und der Versicherungen ausbezahlt werden.
An der Leewas-Umfrage, die vom 5. bis zum 8. März im Auftrag von Tamedia und "20 Minuten" durchgeführt wurde, nahmen 17’788 Personen aus der ganzen Schweiz teil.
















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