Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Swiss hat wegen Unwetter von letzter Woche 125 Flüge gestrichen
Das Unwetter vom vergangenen Freitag hat auch den Flugplan der Swiss verhagelt. Die Schweizer Airline musste insgesamt 125 Flüge streichen.
Dies betraf total 15'572 Passagiere, wie ein Swiss-Sprecher am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP sagte: "Darin enthalten sind nicht nur Flüge, die unmittelbar am Freitag ausfielen, sondern auch spätere Flüge, die wir infolge der Auswirkungen des Unwetters und der daraus entstandenen Unregelmässigkeiten in unserem Flugbetrieb absagen mussten."
Ein solches Ereignis führe im Flugbetrieb schnell zu einem riesigen "Rattenschwanz", sagte der Sprecher. "Wenn wir einen Flug absagen müssen, befinden sich das Flugzeug und seine Besatzung nicht mehr dort, wo sie für den nächsten geplanten Flug benötigt werden. Gleichzeitig müssen wir für die betroffenen Passagiere neue Verbindungen organisieren."
Durch die teils grossen Verspätungen seien zudem zahlreiche Anschlussflüge verpasst worden. All dies wirke sich wiederum auf weitere Flüge und Passagiere aus und könne sich über mehrere Tage hinweg durch den gesamten Flugbetrieb ziehen.
Ausnahmesituation für die Swiss
Die Teams in der Einsatzzentrale hätten deshalb auch während der Nacht gearbeitet, um den Passagieren bestmögliche Alternativen zu organisieren und den Flugbetrieb der Swiss so rasch wie möglich wieder zu stabilisieren. "Auch für uns handelte es sich angesichts des Ausmasses um eine Ausnahmesituation", sagte der Sprecher.
Die Swiss übernehme die daraus entstandenen Betreuungskosten für die betroffenen Passagiere. "Dazu gehören je nach Situation die Kosten für eine Hotelübernachtung, den Transport zum Hotel und zurück sowie die Verpflegung bis zum nächstmöglichen Weiterflug", sagte der Sprecher.
Bereits Ende Juni von Unwetter getroffen
Die Swiss war bereits Ende Juni hart von einem Unwetter über dem Flughafen Zürich getroffen worden. Das Gewitter tobte damals 2,5 Stunden über dem grössten Schweizer Airport, was zu Betriebsunterbrechungen führte. So mussten 26 Maschinen auf andere Flughäfen ausweichen. Insgesamt waren über 10'000 Passagiere von dem Gewitter am 30. Juni betroffen.

















Kommentare (0)
Schreibe einen Kommentar