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Keystone-SDA | Sonntag, 08. März 2026

Swiss plant vorerst keinen weiteren Sonderflug in den Nahen Osten

Die Fluggesellschaft Swiss plant vorerst keinen weiteren Sonderflug, um gestrandete Schweizer aus dem Nahen Osten zurück in die Heimat zu bringen. Die Lage sei weiterhin sehr volatil.

Sollte sich die Lage ändern und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erneut Bedarf anmelden, werde man prüfen, einen weiteren Sonderflug durchzuführen. Das erklärte ein Swiss-Sprecher am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit einen Bericht des "Sonntagsblick".

Swiss beobachte die Lage im Nahen Osten laufend. "Wir evaluieren fortlaufend, wann und unter welchen Bedingungen wir welchen Flugbetrieb wieder aufnehmen oder zusätzliche Verbindungen anbieten können", so der Sprecher weiter. Grundlage für jeden Entscheid sei die Sicherheit von Passagieren und Crews.

Rund 3300 Schweizer beim EDA registriert

Eine Woche nach der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran waren laut Bund am Sonntag noch 3349 Schweizer Reisende registriert, gegenüber noch 4040 am Samstag. Sie suchen über die Travel-Admin-App Hilfe bei der Ausreise aus dem Nahen Osten. Am Sonntag gab es unter anderen planmässige Flüge von Etihad aus Abu Dhabi, von Oman Air aus Maskat und von Oatar Airways aus Doha.

Am Donnerstagnachmittag landete ein Sonderflug der Swiss aus Maskat im Oman mit 211 Schweizer Reisenden an Bord in Zürich. Zwei Maschinen der Fluggesellschaft Edelweiss brachten am Samstag 404 Passagiere aus Oman nach Zürich.

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