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Wirtschaft
Keystone-SDA | Mittwoch, 11. Februar 2026

Swiss setzt wegen Lufthansa-Streik teils grössere Flugzeuge ein

Beim angekündigten Streik bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa am Donnerstag springt die Schweizer Tochter Swiss teilweise in die Bresche. Sie setzt auf der Strecke zwischen Zürich und Frankfurt grössere Flieger ein, um mehr Passagiere aufnehmen zu können.

Das Flugprogramm der Swiss sei vom angekündigten Streik nicht betroffen, teilte eine Firmensprecherin der Nachrichtenagentur AWP am Mittwoch auf Anfrage mit. Auf vier Verbindungen zwischen Zürich und Frankfurt würden aber grössere Flugzeuge eingeplant. Die Flüge würden statt mit kleineren Maschinen mit Airbus-A321-Jets durchgeführt.

Weitere Auswirkungen liessen sich zunächst nicht nennen, da die Lufthansa ihren Flugplan für Donnerstag noch nicht veröffentlicht habe, sagte die Sprecherin.

Hintergrund ist ein umfangreicher Arbeitskampf bei Lufthansa in Deutschland um Rentenbeiträge, Beschäftigungssicherung und die Konzernstrategie, mit neuen Gesellschaften günstigere Strukturen aufzubauen. Die rund 4800 Piloten und das rund 20'000 Personen umfassende Kabinenpersonal kündigten für Donnerstag zeitgleiche Streiks an, die Abflüge an mehreren Flughäfen verhindern könnten. Lufthansa rechnete mit massiven Beeinträchtigungen und stellte Umbuchungen, Bahn-Alternativen und automatische Benachrichtigungen für betroffene Reisende in Aussicht.

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