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Swissaid hilft mit Entwicklungszusammenarbeit fast 300'000 Menschen
Swissaid hat im vergangenen Jahr knapp 300'000 Menschen in zehn Ländern durch Projekte in Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe unterstützt. Trotz zahlreicher Krisen konnte das Schweizer Hilfswerk für das Jahr 2025 positive Zahlen ausweisen.
Swissaid verzeichnete vergangenes Jahr Einnahmen in Höhe von 25,4 Millionen Franken und Ausgaben von 25,02 Millionen, was zu einem positiven Betriebsergebnis führt, wie das Hilfswerk am Donnerstag mitteilte. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage, die von zahlreichen Krisen, dem Rückzug der US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) und der Abschottung verschiedener Länder geprägt ist, seien diese Zahlen ermutigend.
Ein Zehntel der Ausgaben kam der humanitären Hilfe zugute. Die Gelder wurden zugunsten der Bevölkerung in Myanmar, die im März 2025 von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden war, sowie für sudanesische Flüchtlinge in Tschad, die vor dem Bürgerkrieg fliehen mussten, eingesetzt. Insgesamt wurden über 100'000 Menschen durch Nothilfeprojekte unterstützt, schrieb Swissaid.
Die durchgeführten Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika würde vor allem darauf abzielen, die Ernährungssicherheit zu stärken, die Agrarökologie zu fördern und die wirtschaftlichen Perspektiven ländlicher Gemeinschaften, insbesondere von Frauen, zu verbessern, hiess es weiter.
Die Herausforderungen bleiben laut dem Hilfswerk aber gross. 2025 litten 266 Millionen Menschen in 47 Ländern unter akuter Ernährungsunsicherheit. Dieser Anteil ist höher als im Vorjahr und fast doppelt so hoch wie 2016. Der Krieg im Iran und die Spannungen in der Strasse von Hormus hätten erhebliche Auswirkungen auf mehrere Länder, in denen Swissaid tätig ist.
Ohnehin gefährdete Bevölkerungsgruppen leiden durch den Anstieg der Treibstoff- und Lebensmittelpreise zunehmend. Zudem seien Düngermittel für Bäuerinnen und Bauern kaum noch erschwinglich, was künftig Ernteausfälle befürchten lasse, so Swissaid.

















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