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Keystone-SDA | Sonntag, 31. Mai 2026

Switolina zu stark für Bencic

Belinda Bencic scheitert im Achtelfinal des French Open an der Weltnummer 7 Jelina Switolina. Die formstarke Ukrainerin gewinnt den "Kampf der Mamas" 4:6, 6:4, 6:0.

Die Umarmung am Netz ist herzlich. "Das wird ein cooler Battle of the Mums", hatte Belinda Bencic nach erfolgreicher Achtelfinal-Qualifikation prophezeit. Ein Kampf der Mamas also, und noch dazu an dem Tag, an dem in Frankreich Muttertag gefeiert wird. Kein Wunder durften die 29-jährige Ostschweizerin, Mutter von Bella, und die zwei Jahre ältere Ukrainerin Jelina Switolina, Ehefrau des vor wenigen Tagen in Paris verabschiedeten Gaël Monfils und Mutter von Skaï, auf dem grössten Court des Stade Roland-Garros antreten.

Bencic startete dabei überzeugend und zog schnell auf 5:2 davon, ehe Switolina besser ins Spiel fand. Diese verfügt nach dem Turniersieg in Rom und nun zehn gewonnenen Partien in Serie über viel Selbstvertrauen. Die Schweizerin wehrte aber zwei Breakchancen zum 5:5 ab und holte sich den ersten Satz. Danach rannte Bencic aber konstant einem Rückstand hinterher.

Bestes Ergebnis in Paris

Im zweiten Durchgang gelang ihr zum 4:5 ein Rebreak, doch gab sie gleich wieder ihren Aufschlag zum Satzausgleich ab. Im Entscheidungssatz verpasste Bencic im ersten Game zwei Chancen auf ein frühes Break. In der Folge war Switolina nicht mehr zu stoppen. Nach 2:05 Stunden gewann die Ukrainerin den dritten Satz 6:0. Es war ihr fünfter Sieg in Folge gegen Bencic in den letzten sieben Jahren.

Bencic darf mit ihrem French Open dennoch zufrieden sein. Sie erreichte auf dem Sand von Paris im achten Anlauf erstmals die zweite Woche und scheiterte schliesslich an der momentan vielleicht formstärksten Spielerin. Switolina ist durchaus eine ernsthafte Anwärterin auf den Turniersieg, zumal mit Iga Swiatek die vierfache Roland-Garros-Championne ausschied. Im Viertelfinal kommt es deshalb zu einem rein ukrainischen Duell zwischen Switolina und Marta Kostjuk, die vor Swiatek auch die Schweizerin Viktorija Golubic ausgeschaltet hatte.

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