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Tadej Pogacar dominiert in Andorra nach Belieben
Tadej Pogacar baut seinen Vorsprung bei der Vuelta aus. Der Slowene gewinnt die 4. Etappe in Andorra la Vella solo und liegt in der Gesamtwertung neu 3:21 Minuten vor den ersten Konkurrenten.
Von den 105 Kilometern, die das Feld am Dienstag zurückgelegt hat, fuhr Pogacar rund die Hälfte alleine an der Spitze. Der 27-jährige Dominator der Radszene begann seine eindrückliche Solo-Vorstellung bei der zweiten Schwierigkeit des Tages, einer Bergwertung der ersten Kategorie, und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Zudem sammelte der fünffache Tour-de-France-Sieger ausreichende Bergpreis-Punkte, um sich neben dem roten Trikot des Gesamtführenden und dem grünen des besten Punktefahrers auch dasjenige des stärksten Kletterers zu sichern.
Die Dominanz von Pogacar auf dem Weg zu seinem ersten Gesamtsieg an der Spanien-Rundfahrt, die am 13. September in Granada endet, ist erdrückend. Die erste Verfolgergruppe beendete die kurze, aber mit 3009 Höhenmetern sehr anspruchsvolle Etappe mit 2:39 Minuten Rückstand. Der Belgier Jarno Widar wurde Zweiter, der Österreicher Felix Gall Dritter. Ebenfalls zu den ersten Verfolgern gehörten Primoz Roglic, Enric Mas, Sepp Kuss, Oscar Onley und Richard Carapaz. Landsmann Roglic ist mit 3:21 Minuten Rückstand auf dem 2. Platz der Gesamtwertung.
Obwohl Pogacar nunmehr 36 Etappen an den drei grossen Rundfahrten gewonnen hat, schaffte er in Andorra eine Premiere. Noch nie hatte er ein Teilstück nach so vielen Kilometern solo an der Spitze gewonnen (50,3 km). Als erster Schweizer kam Roland Thalmann mit 13:45 Minuten Rückstand ins Ziel. Stefan Küng verlor 22:45 Minuten und wie erwartet seinen Platz in den Top 10 des Gesamtklassements.
Am Mittwoch wird es etwas ruhiger für die Fahrer. Das Peloton verlässt die Pyrenäen und nach 173,3 Kilometern von Falset nach Roquetes dürfte der Sieg in Katalonien an einen Sprinter gehen.

















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