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Tadej Pogacar gewinnt erstmals Mailand-Sanremo
Der Slowene Tadej Pogacar, der Über-Radfahrer der Gegenwart, gewinnt erstmals in seiner Karriere den Klassiker Mailand-Sanremo. Pogacar setzte sich im Finish von der Spitze aus gegen den formstarken Briten Tom Pidcock durch.
Pogacar siegte, obwohl er 40 Minuten vor der Zieleinfahrt stürzte. Danach folgte aber eine beeindruckende Leistungsdemonstration. Einzig Tom Pidcock konnte in der Schlussphase das Tempo des Weltmeisters mitgehen. Pidcock befand sich auf der Zielgeraden in der optimalen Position - im Windschatten Pogacars auf Platz 2. Von der Spitze aus sprintete Pogacar mit aufgeschürftem linkem Oberschenkel aber zum Sieg.
Mit Mailand-Sanremo gewann Pogacar eines jener Radsport-Monumente, das ihm bislang im Palmarès noch fehlte. Der letzte Klassiker, den Pogacar noch nie gewinnen konnte, ist Paris-Roubaix.
Von den Schweizern mischte in der Schlussphase des Rennens nur noch Mauro Schmid mit. Schmid fuhr im Verfolgerfeld an der Spitze mit. Den zweitletzten Anstieg querte er als Fünfter. Das Verfolgerfeld schaffte es aber nicht mehr ganz ans Spitzentrio mit Pogacar, Pidcock und Mathieu van der Poel (der im letzten Aufstieg zum Poggio di Sanremo zurückfiel) heran. Vor dem Aufstieg zum Poggio di Sanremo betrug der Rückstand der Verfolger um Schmid bloss noch sieben Sekunden. Das Ziel erreichte Schmid als 31. mit nur vier Sekunden Rückstand auf Pogacar.


















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