/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sport
Keystone-SDA | Dienstag, 28. Juli 2026

Thun braucht in Zagrebs Hexenkessel einen Sieg

Am Dienstag trifft Thun auswärts auf Dinamo Zagreb. Im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde der Champions League brauchen die Berner Oberländer einen Sieg, um weiter von der Königsklasse zu träumen.

Tausende heissblütige Fans werden am Dienstagabend im Stadion Maksimir sein. Dann, wenn der FC Thun im Rückspiel der 2. Qualifikationsrunde der Champions League auf Dinamo Zagreb trifft. Nach dem 1:1 im Hinspiel vor einer Woche braucht Thun einen Sieg, um weiter im Rennen um einen Platz in der Königsklasse zu bleiben.

Zu sehr an dieses Rückspiel wollte am vergangenen Dienstag jedoch noch niemand denken. Angesprochen auf den Balanceakt zwischen europäischen Spielen und dem Super-League-Start sagte Mittelfeldspieler Valmir Matoshi unmittelbar nach dem Schlusspfiff: "Das ist nicht so ein Problem. Wir schauen von Match zu Match" - in der vergangenen Saison habe das ja gut funktioniert.

Ungünstige Planung

Einige Tage nach dieser Aussage ist klar: Der Super-League-Auftakt gegen Luzern ist geglückt. Mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen die Zentralschweizer gelang den Thunern ein Erfolgserlebnis vor dem Rückspiel gegen Dinamo. Und das, obwohl gleich auf acht Positionen gewechselt wurde. Diese Rochaden hatte Gian-Luca Privitelli bereits am vergangenen Dienstag angetönt. "Wir müssen uns gut regenerieren. Wir werden schauen, wer sich wie erholt und im Spiel gegen Luzern entsprechend Wechsel vornehmen", so der Trainer.

Wieso diese Wechsel und die damit verbundene Regeneration der übrigen Spieler besonders wichtig waren? Während Thun innert einer Woche zum Saisonauftakt drei Spiele bestreitet, pausiert die kroatische Liga noch - Dinamo Zagreb geht also mit 90 Minuten weniger in den Beinen ins Rückspiel. "Es ist sicher ungünstig von der Planung her, dass sie kein Ligaspiel haben", sagte Privitelli an der Pressekonferenz nach dem Hinspiel. Aber: "Wir machen das Beste draus. Keine Ausreden."

Immerhin: Thun darf dank des Sieges gegen Luzern mit Rückenwind nach Kroatien reisen. Das Spiel zeigte, dass die Standards funktionieren - alle drei Thuner Tore fielen nach stehenden Bällen. Und die Partie machte auch deutlich, dass sich die Thuner durch frühe Rückschläge nicht aus dem Konzept bringen lassen.

Nico Maier, der in beiden Spielen der bisherigen Saison in der Startelf war, analysierte bei Blue: "Ich bin noch nicht lange bei Thun. Aber das ist etwas, was die Mannschaft auszeichnet. Dass man einfach weitermacht nach Rückschlägen, dass man weiter Gas gibt."

"Die Spiele, die cool sind"

Gas geben muss Thun auch am Dienstagabend wieder. Zwar analysierte Privitelli nach dem Hinspiel: "Wenn wir unsere Idee durchziehen, dann können wir schon Probleme machen." So war Thun in der ersten Halbzeit gegen Dinamo über weite Strecken das bessere, gefährlichere Team und verteidigte auch in der zweiten Hälfte solidarisch. "Ich habe das Gefühl, wir haben noch Luft nach oben, und trotzdem sind wir schon dran. Das stimmt mich positiv."

Doch nach dem 1:1 - auch wenn das Remis für Thun als Achtungserfolg zu werten ist - brauchen die Berner Oberländer im Rückspiel für das Weiterkommen einen Sieg. Und dieses Mal treten die Thuner ohne Heimvorteil an. Bereits das Hinspiel, bei dem mehrere tausend Zagreb-Fans im Stadion waren, lieferte eine Kostprobe darauf, was die Thuner vor Ort, in einem Stadion mit rund 35'000 Plätzen, erwarten wird.

"Das sind die Spiele, die cool sind. Als kleiner Junge hat jeder von solchen grossen Spielen geträumt", winkte Valmir Matoshi nach dem Hinspiel ab, als er auf den Hexenkessel in Zagreb angesprochen wurde. "Alle sind topmotiviert. Wir müssen unsere Prinzipien noch besser umsetzen. Ich bin sehr überzeugt, dass es ein guter Match wird von uns."

Gegner noch nicht bekannt

Klar ist: Mit einem Sieg würde Thun in der 3. Qualifikationsrunde entweder auf den färöischen Meister Klaksvik oder das beste Team Litauens der vergangenen Saison, Kauno Zalgiris, treffen. Bei einer Niederlage ginge es in der Qualifikation für die Europa League gegen Vikingur Reykjavik aus Island oder den Israelischen Klub Hapoel Be'er Sheva weiter.

Um den Namen des Gegners zu kennen, wird sich Thun aber so oder so noch einen Tag gedulden müssen. Die beiden Spiele der vier möglichen Gegner finden erst am Mittwoch statt.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.