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Sport
Keystone-SDA | Donnerstag, 12. Februar 2026

Thun unaufhaltsam, FCB rätselhaft

Thun marschiert weiter Richtung Sensations-Titel. Das 5:1 gegen Lausanne-Sport ist der siebte Sieg in Folge des Aufsteigers. Basel verliert im 5. Spiel unter Trainer Stephan Lichtsteiner zum 4. Mal.

Einmal mehr spielte die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli am Donnerstagabend in der Stockhorn-Arena seine verblüffenden Qualitäten aus: Schnörkellos und abgebrüht und im Kontrast zu den Spielanteilen legten die Thuner Mitte der ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag entscheidend vor. Zweimal schossen sie in der ersten Halbzeit aufs Tor, zweimal zappelte der Ball im Netz.

Bürkis Vorlage nach der Vertragsverlängerung

0:0 stand es mit Anbruch der 20. Minute, 2:0 vor Anbruch der 21. Minute. Valmir Matoshi traf innerhalb von 1:52 Minuten doppelt; zweimal reichte eine Ballberührung nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite. Die Vorlage zum Führungstor lieferte Captain Marco Bürki, der vor der Partie seinen Vertrag um zwei Jahre mit Gültigkeit nun bis Sommer 2028 verlängert hat.

Zwar kam Lausanne nach einem Tänzchen von Omar Janneh an der Strafraumgrenze und dessen abgelenktem Schuss noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Mehr liess Thun danach aber nicht mehr zu. Im Gegenteil: Mit dem 3:1 nahm Joker Miguel Reichmuth die Spannung in der 72. Minute wieder aus dem Spiel, mit dem 4:1 (86.) und dem 5:1 (94. Penalty) machten Elmin Rastoder und Leonardo Bertone alles klar. Für Rastoder war es der sechste Treffer in den letzten sieben Spielen, für Bertone der achte der Saison.

Weil Lugano tags zuvor zuhause gegen Servette nicht über ein 1:1 hinauskam, vergrösserte sich das Polster des FC Thun an der Tabellenspitze damit noch einmal. 13 Punkte liegt der Aufsteiger vor der 25. Runde nun Lugano und St. Gallen. Wobei St. Gallen nächste Woche noch die verschobene Partie in Winterthur nachholt.

Basel bleibt im Wallis blass

Während Thun an der Spitze unaufhaltsam marschiert, tritt der FC Basel unter Stephan Lichtsteiner weiter auf der Stelle. Vier Tage nach dem glücklichen 2:1-Sieg gegen den FC Zürich, den ersten Punkten und dem ersten Sieg unter Lichtsteiner im vierten Spiel, setzte es für den Meister in Sitten ein 0:2 ab.

41 Minuten lang hielten die erstaunlich blassen, in der zweiten Halbzeit verletzungsbedingt ohne Xherdan Shaqiri aufgelaufenen Basler im Tourbillon zumindest das Resultat offen. Dann versenkte Ilyas Chouaref einen Volley und entsprach der Spielstand dem Spielgeschehen. Und neun Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Sions Verteidiger Jan Kronig mit seinem ersten Super-League-Treffer. Den FC Basel im 4. und Sion im 5. Rang trennen somit nur noch zwei Punkte.

Thun - Lausanne-Sport 5:1 (2:1)

7213 Zuschauer. - SR Turkes. - Tore: 20. Matoshi (Bürki) 1:0. 21. Matoshi (Labeau) 2:0. 45. Janneh (Diakité) 2:1. 72. Reichmuth 3:1. 86. Rastoder (Fehr) 4:1. 94. Bertone (Penalty) 5:1.

Thun: Steffen; Fehr, Montolio, Bamert, Bürki; Imeri (62. Reichmuth), Bertone, Käit (46. Roth), Matoshi (62. Meichtry); Labeau (74. Ibayi), Rastoder (87. Gutbub).

Lausanne-Sport: Letica; Bergvall, Mouanga, Sow, Fofana; Lekoueiry (80. Koné), Roche, Custodio (73. Mollet); Diakité (72. Kana Biyik); Butler-Oyedeji (73. Ajdini), Janneh (80. Traoré).

Bemerkungen: Verwarnungen: 43. Butler-Oyedeji, 49. Fehr, 53. Roth, 77. Meichtry, 92. Bergvall.

Sion - Basel 2:0 (1:0)

6300 Zuschauer. - SR Kanagasingam. - Tore: 41. Chouaref (Hajrizi) 1:0. 54. Kronig 2:0.

Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi, Kronig, Hefti; Chipperfield (80. Sow), Kabacalman (88. Surdez), Baltazar Costa; Berdayes (88. Lukembila), Nivokazi (76. Boteli), Chouaref (87. Kololli).

Basel: Hitz; Rüegg (52. Tsunemoto), Daniliuc (22. Schmid), Vouilloz, Cissé; Leroy, Bacanin (67. Broschinski); Duranville (46. Salah), Shaqiri (46. Kacuri), Soticek; Koloto.

Bemerkungen: Verwarnungen: 3. Hajrizi, 16. Chipperfield, 41. Rüegg, 65. Baltazar Costa, 66. Kronig.

Rangliste:

Rangliste: 1. Thun 24/55 (56:28). 2. St. Gallen 23/42 (45:30). 3. Lugano 24/42 (40:29). 4. Basel 24/39 (36:29). 5. Sion 24/37 (36:28). 6. Young Boys 24/33 (45:48). 7. Lausanne-Sport 24/29 (35:37). 8. Zürich 24/28 (36:45). 9. Luzern 24/27 (44:46). 10. Servette 24/26 (40:47). 11. Grasshoppers 24/20 (33:45). 12. Winterthur 23/14 (27:61).

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