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Thurgauer Polizei zeigt Altgold-Ankäufer an
Die Kantonspolizei Thurgau hat in den vergangenen Monaten mehrere Ankäufer von Altgold und anderen Edelmetallen zur Anzeige gebracht. Sie besassen teilweise keine Bewilligung, verwendeten ungeprüfte und nicht geeichte Waagen oder bezahlten deutlich unter Wert.
Die Goldankäufer hätten jeweils für einige Stunden Räume in Gastronomiebetrieben gemietet, schrieb die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag in einer Mitteilung. "Bei mehr als der Hälfte aller Veranstaltungen konnten Gesetzesverstösse festgestellt werden." Bei den Geschäften seien zum Teil unvollständige oder gar keine Quittungen ausgestellt worden.
Ausserdem ging Mitte Februar bei einem Polizeiposten die Meldung einer Frau ein, die nach Erhalt eines Werbeflyers einen Ankäufer bei sich zu Hause empfangen hatte. Dieser habe sie derart unter Druck gesetzt, dass sie ihm Gold- und Silbergegenstände zu einem Bruchteil des eigentlichen Werts verkauft habe.
Die Kantonspolizei Thurgau rät zur Vorsicht und empfiehlt, jeweils auch bei einem ortsansässigen Fachgeschäft mit einem eigenen Ladenlokal eine Offerte einzuholen.
















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