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Tödliche Flucht nach Ikaria – Vier Migranten vermisst
Ein Migrant ist beim Versuch, von der Türkei nach Griechenland überzusetzen, ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen werden noch vermisst, wie die griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA unter Berufung auf die Küstenwache berichtete. Demnach erreichten 50 Geflüchtete die Küste der griechischen Insel Ikaria. Laut Küstenwache wurde eine umfangreiche Rettungsaktion eingeleitet.
An der Suche beteiligen sich Patrouillenboote der Küstenwache, ein Hubschrauber der griechischen Luftwaffe sowie Fischer der Insel. In der Region um Ikaria herrschen nach Angaben der Behörden derzeit keine starken Winde. Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Mehrere Stunden nach dem Unglück fehlte von den Vermissten jede Spur, wie örtliche Medien berichteten.
Migration über die Ägäis
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR erreichten im vergangenen Jahr rund 42.000 Migranten über den Seeweg die griechischen Inseln der östlichen Ägäis sowie Kreta und damit die EU. Im östlichen Mittelmeer registrierte das UNHCR im Vorjahr 107 Todesopfer. Offiziere der griechischen Küstenwache gehen jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.
















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