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Keystone-SDA | Sonntag, 15. Februar 2026

Totaler Triumph für den Stall Allegra

Pünktlich zum zweiten Rennsonntag des White-Turf-Meetings 2026 bescherte die Engadiner Sonne den 10'000 Zuschauern erneut einen grossartigen Tag auf dem zugefrorenen St. Moritzersee. Wer im Hauptereignis, dem mit 25'000 Franken dotierten Sprint, auf Sieger Beau Gars gesetzt hatte, erhielt den 17-fachen Einsatz als Gewinn zurück.

Die meisten Wetter, die insgesamt in den sechs Rennen fast 104'000 Franken einsetzten, hatten den von Carina Fey in Lamorlaye nordöstlich von Paris trainierten Hengst des Stalles Allegra Racing Club offensichtlich unterschätzt. Der Vierjährige gewann nach einem spannenden Kampf vor dem aus England angereisten Klasse-Sprinter Fandom mit Kopf-Vorsprung. Damit wurde sein Reiter Esentur Turganaaly Uulu, ein in Köln angestellter Kirgise, für sein Pech bei den vorangehenden drei Ritten am White Turf entschädigt: Zweimal von anderen Pferden behindert und dadurch an besseren Klassierungen gehindert, dann blieb das ihm anvertraute Pferd in der Startboxe stehen. Nun gelang ihm der Sieg mit Beau Gars im wichtigsten Rennen des Tages.

Almacado Gree und Valeria Selina Walther

Auch im Skikjöring, der in der Publikumsgunst in St. Moritz sehr weit oben stehenden Weltexklusivität, hatte der Stall Allegra Racing Club allen Grund zum Feiern. Wie vor einer Woche liessen Almacado Gree und seine Fahrerin Valeria Selina Walther im UBS-GP von Sils ihren Gegnern nur die Plätze – den Sieg beanspruchten die Favoriten erneut für sich. Zwar kamen Hasta La Vista und Silvio Staub diesmal näher, im Ziel betrug der Abstand indes eine Pferdelänge. Wirklich in Bedrängnis bringen liess sich der elfjährige Wallach, der wie Beau Gars von Carina Fey trainiert wird, indes nie.

Mit ihren Siegen führt Valeria Selina Walther in der begehrten UBS-Skikjöring-Trophy nach zwei von drei Rennen mit dem Punktemaximum und sechs Punkten Vorsprung auf Silvio Staub. Mit einem ähnlich starken Auftritt kann Valeria Selina Walther, die Tochter des Vorstandspräsidenten des Rennvereins St. Moritz, nach 2023 zum zweiten Mal "Königin des Engadins" werden – zu diesem Titel berechtigt der Gewinn der UBS-Skikjöring-Trophy. Almacado Gree könnte also am kommenden Sonntag zum Königinnen-Macher avancieren.

Fourteenth of July und High Noon

Drei Siege hatte der Stall Allegra Racing Club, die erfolgreichste Besitzer-Gemeinschaft im Schweizer Pferderennsport, vor einer Woche beim Auftakt zum White Turf-Meeting auf dem gefrorenen St. Moritzersee gewonnen. Eine Wiederholung dieses Exploits schien eher unwahrscheinlich, weil gerade bei Schnee-Rennen alles zusammenpassen muss für einen Erfolg. Als der eine der drei Sieger vom letzten Sonntag für den zweiten Renntag wegen Fiebers kurzfristig abmeldet werden musste, schienen drei Siege noch schwieriger zu realisieren. Nach den Treffern von Beau Gars und Almacado Gree bot sich vor dem zweiten Trabrennen dann tatsächlich noch einmal die Chance zum Hattrick: Loris Ferro, der Trainer und Fahrer von des Favoriten High Noon liess nichts anbrennen. Der 42-jährige Italiener in Diensten des Stalles Allegra liess wie vor einer Woche andere die Führungsarbeit verrichten und griff mit seinem Schützling in der Zielgerade unwiderstehlich an. Fünf Längen Vorsprung legte High Noon zwischen sich und Icelander, der vor einer Woche noch recht knapp hinter ihm ins Ziel gekommen war.

Das wichtigere der beiden Trabrennen gewann mit Fourteenth of July der Schneekönig der letzten Jahre. In Abwesenheit des erwähnten Vorsonntags-Dominator Harper Seabrook liess der in Bayern von seinem Besitzer Robert Pletschacher vorbereitete Fourteenth of July mit Marisa Bock von der Spitze aus nichts anbrennen. Gamichel Ludois, der ihm vor einer Woche noch den Ehrenplatz weggeschnappt hatte, musste wieder mit Rang zwei Vorlieb nehmen.

Dressman gewinnt das Grand Prix-Vorbereitungsrennen

Das einzige Flachrennen über 1800 Meter brachte einen überlegenen Sieger hervor. Der Schimmel Dressman, im Besitz der Churerin Laetitia Domenig und trainiert von Claudia Erni in Avenches, dominierte seine Gegner mit Sibylle Vogt im Sattel nach Belieben. Queroyal und Canouann, zwei Mitfavoriten für den Grossen Preis von St. Moritz am kommenden Sonntag, folgten auf den Plätzen zwei und drei. Dressman wird im mit 100'000 Franken dotierten Hauptereignis am 22. Februar 2026 nicht am Start sein – seine Entourage hat für ihn keine Nennung abgegeben.

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