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Keystone-SDA | Mittwoch, 27. Mai 2026

Tote nach Unglück in Verpackungsfirma in den USA

Bei einem Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA sind nach Behördenangaben Menschen ums Leben gekommen.

Die Feuerwehr im US-Bundesstaat Washington teilte auf Facebook in einem Statement mit der Firma und den örtlichen Behörden mit, es gebe Tote und Verletzte. Eine genaue Anzahl wurde nicht genannt. Das genaue Ausmass des Vorfalls ist ebenfalls noch unklar.

Einsatzkräfte seien am Dienstagmorgen (Ortszeit) zu der Firma in der Kleinstadt Longview gefahren, nachdem dort ein Tank beschädigt worden sei, hiess es weiter. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung gehe derzeit nicht aus. Die Firma stellt Kartons für Flüssigkeiten her.

Feuerwehr: Breites Spektrum an Verletzungen

Zehn Personen wurden laut Feuerwehrangaben vom Einsatzort abtransportiert. Eine davon sei ein Feuerwehrmann, neun seien Mitarbeiter der Firma, sagte Feuerwehrchef Scott Goldstein. "Das Verletzungsspektrum reichte von lebensbedrohlichen, schweren bis hin zu leichten Verletzungen", sagte Goldstein auf Nachfrage von Journalisten. Zur Anzahl und Identität der Todesopfer äusserte sich Goldstein bislang nicht. Die Feuerwehr wollte am Abend (Ortszeit) mit einem aktuellen Bericht vor die Journalisten treten.

Der Gouverneur des Bundesstaats, Bob Ferguson, sprach den Betroffenen auf der Onlineplattform X sein Mitgefühl aus. "Meine Gedanken sind bei den Arbeitern und ihren Familien sowie bei den Ersthelfern", schrieb Ferguson. Teams vom Umweltministerium und der Arbeitsschutzbehörde seien vor Ort, ausserdem sei die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt worden.

Ebenfalls Gefahr einer Explosion in Kalifornien

In den vergangenen Tagen hatte bereits die drohende Explosion eines Chemietanks die Menschen im Süden Kaliforniens in Angst und Schrecken versetzt. Zehntausende Anwohner hatten ihre Häuser angesichts der Gefahr einer Explosion mit einer leicht entzündlichen Chemikalie verlassen müssen. Inzwischen durften fast alle Evakuierten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Doch vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr bislang nicht.

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