/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 06. Januar 2026

Touadéra bleibt Präsident in Zentralafrikanischer Republik

Der amtierende Präsident Faustin-Archange Touadéra hat die Präsidentenwahl in der Zentralafrikanischen Republik gewonnen.

Nach vorläufigen Ergebnissen der nationalen Wahlbehörde ANE erhielt Touadéra 76,15 Prozent der Stimmen und setzte sich damit bereits im ersten Wahlgang durch. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 52,42 Prozent.

Sein wichtigster Herausforderer, der Oppositionspolitiker Anicet Georges Dologuélé, kam auf 14,66 Prozent der Stimmen. Kurz vor der Bekanntgabe der Ergebnisse kritisierte Dologuélé, es habe Unregelmässigkeiten beim Ablauf der Wahl gegeben, und kündigte an, die zuständigen Institutionen anzurufen.

Der Verfassungsrat hat zwei Wochen Zeit, Einsprüche zu prüfen. Sollte er die Ergebnisse bestätigen, tritt Touadéra eine dritte, nun erstmals siebenjährige Amtszeit an. Der 68 Jahre alte Mathematiker ist seit 2016 im Amt und hatte sich 2023 in einem Verfassungsreferendum die Möglichkeit weiterer Amtszeiten gesichert. Mehrere Oppositionsparteien riefen zum Boykott der Wahl auf. Kritiker werfen der Regierung Einschränkungen der politischen Freiheiten vor.

Russische Hilfe sorgte für fragile Ruhe

Die Zentralafrikanische Republik zählt trotz reicher Bodenschätze wie Diamanten und Gold zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Land mit rund 5,5 Millionen Einwohnern ist seit mehr als einem Jahrzehnt von Gewalt geprägt. Die UN-Friedensmission Minusca sowie militärische Unterstützung aus Ruanda und Russland hatten in den vergangenen Jahren zu einer Stabilisierung beigetragen.

Die Sicherheitslage gilt jedoch weiter als fragil. Rebellen sind weiter im Land aktiv. Russischen Söldnern werden schwere Verbrechen vorgeworfen. In diesem Jahr schloss die Regierung mehrere Abkommen mit Rebellengruppen, was vor den Wahlen für eine vergleichsweise ruhige Lage sorgte. Kritiker zweifeln jedoch an der Nachhaltigkeit dieser Vereinbarungen.

Nach der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse riefen politische Akteure, Vertreter der Zivilgesellschaft und internationale Partner zur Ruhe auf. In der Hauptstadt Bangui waren Sicherheitskräfte präsent, darunter gemeinsame Patrouillen von Regierungstruppen und der UN-Mission Minusca. Auf den Strassen war die Stimmung ausgelassen, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtete.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.