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Keystone-SDA | Dienstag, 20. Oktober 2026

Transfers sichern dem FC Luzern schwarze Zahlen

Der FC Luzern weist für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Gewinn von 628’000 Franken aus. Damit schreibt der Klub schwarze Zahlen. Das positive Ergebnis verdankt er vor allem den Spielerverkäufen.

Der Geschäftsbericht, den die Zentralschweizer den Medien zukommen liessen, gibt allerdings nicht nur Anlass zur Freude. Dem Gewinn steht ein strukturelles Defizit von rund 6,5 Millionen Franken gegenüber. Dieses konnte der FCL zwar um knapp eine Million Franken reduzieren. Die Einnahmen aus dem laufenden Geschäft reichen aber weiterhin nicht aus, um die Kosten zu decken. Die Abhängigkeit von Transfererlösen bleibt entsprechend gross.

Bei Gesamteinnahmen von 30,8 Millionen Franken erreichte der Transferdeckungsbeitrag im vergangenen Geschäftsjahr mit 7,6 Millionen Franken einen Höchstwert. Auf aussergewöhnlich hohe Transfererlöse will sich der FCL auf Dauer jedoch nicht verlassen müssen. Deshalb sollen die Ertragsbasis verbreitert und das strukturelle Defizit weiter gesenkt werden.

Eine Herausforderung bleiben die Sicherheitskosten, die von rund 1,5 auf 1,9 Millionen Franken stiegen. Auch die Bilanz bleibt angespannt. Das ausgewiesene Eigenkapital beträgt minus 6,2 Millionen Franken. Die Schulden können aber unter Einbezug von Darlehen mit sogenanntem Rangrücktritt abgefedert werden. So beziffert der Klub sein wirtschaftliches Eigenkapital auf gut 2 Millionen Franken.

Offen bleibt zudem der Aktionärsstreit mit Bernhard Alpstaeg. Der Geschäftsbericht verweist auf laufende Gerichtsverfahren. Im Aktienstreit entschied das Bezirksgericht Luzern im August erstinstanzlich zugunsten von Alpstaeg. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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