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Keystone-SDA | Montag, 06. April 2026

Trump droht Iran mit schneller Zerstörung von Infrastruktur

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer schnellen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke gedroht, sollte Teheran nicht rechtzeitig einlenken. Der Republikaner sagte im Weissen Haus, dass die USA nach Ablauf seines Ultimatums innerhalb von vier Stunden eine "völlige Zerstörung" herbeiführen könnten. Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.

Trump: "Wir haben einen Plan"

Trump sagte zugleich, man wolle nicht, dass das passiert. Er betonte aber zugleich: "Wir haben einen Plan." Jedes Kraftwerk würde vom Netz gehen, brennen, explodieren und niemals mehr genutzt werden können.

Man brauche eine Einigung und Teil davon müsse es sein, dass ein freier Transport von Öl durch die Strasse von Hormus wieder gewährleistet sei, betonte er.

Der US-Präsident hatte Teheran zuvor ein Ultimatum zur Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge gesetzt, die zwischen dem Iran und dem Oman liegt. Die Frist dafür legte er zuletzt nach mehreren Verschiebungen auf Dienstag, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit. Trump hatte zuletzt bereits Angriffe auf Energieanlagen und Infrastruktur wie Brücken angekündigt, sollte das Land nicht einlenken. In einer Ansprache an die Nation drohte Trump vergangene Woche gar, den Iran zurück in die "Steinzeit" zu befördern.

Die USA haben jüngst bereits eine wichtige Brücke angegriffen

Kürzlich bombardierten die USA bereits die höchste Brücke des Landes, die "B1" nahe Teheran. "Die grösste Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden – es wird noch viel mehr folgen!", kommentierte Trump.

Nach dem Beginn des Iran-Kriegs hatte Teheran die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus mit Angriffen und Drohungen quasi zum Erliegen gebracht. Weil die Meerenge für den globalen Öltransport besonders wichtig ist, schossen die Energiepreise nach oben.

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