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Keystone-SDA | Samstag, 16. Mai 2026

Trump über den Iran: "Ich habe nichts unterschätzt"

US-Präsident Donald Trump hat von sich gewiesen, die Widerstandsfähigkeit des Irans unterschätzt zu haben. Auf die Frage, ob er die Schmerztoleranz des Irans verkannt habe, sagte Trump dem Sender Fox News: "Ich habe nichts unterschätzt."

Eine Lösung des von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Kriegs mit dem Iran ist trotz diplomatischer Bemühungen nach wie vor nicht in Sicht. Die US-Regierung hatte zu Beginn des Kriegs gesagt, dass der Einsatz zwischen vier und sechs Wochen dauern würde.

Die USA hätten den Iran "unglaublich hart" getroffen, betonte Trump nun. Man hätte die Brücken stehen und die Stromversorgung intakt gelassen. "Wir können das alles in zwei Tagen lahmlegen", sagte Trump. Der US-Präsident hatte dem Iran im Laufe des Kriegs mehrfach mit Angriffen auf dessen Energiesektor und Infrastruktur gedroht.

Seit Anfang April gilt in dem Krieg eine von Trump zuletzt einseitig verlängerte Waffenruhe. Spannungen in der Region hatten diese jedoch mehrfach ins Wanken gebracht. Zudem sorgte der mangelnde Fortschritt bei den diplomatischen Bemühungen für ein Ende des Kriegs in Washington zunehmend für Frust. Die Waffenruhe hänge nur noch am seidenen Faden, sagte Trump vor seiner Reise nach China. Auch nach dieser war zunächst unklar, ob Trumps Besuch Chinas - einem wichtigen Verbündeten Irans - ein Kriegsende in irgendeiner Form näher gebracht hat.

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