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Keystone-SDA | Freitag, 11. September 2026

Trump verteidigt bei 9/11-Gedenkfeier Iran-Krieg

US-Präsident Donald Trump hat eine Gedenkfeier zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 dazu genutzt, um den Iran-Krieg zu verteidigen.

"Wir werden niemals, niemals vergessen. Deshalb kämpfen wir heute. Wir haben keine Wahl. Es kann nur den Sieg geben", sagte der Republikaner in seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung am Hauptsitz des Verteidigungsministeriums bei Washington, dem Pentagon. Der Iran werde nie eine Atomwaffe besitzen.

Trump ergänzte: "Wir würdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird." Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, hatte zuvor in seiner Rede auf der Gedenkfeier gesagt, man habe in den vergangenen sechs Monaten den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus in Schutt und Asche gelegt.

JD Vance in New York

Vor 25 Jahren starben bei den Terroranschlägen fast 3.000 Menschen, als Terroristen des islamistischen Netzwerks Al-Kaida vier Passagierflugzeuge entführten und zwei davon in die Türme des World Trade Centers in New York steuerten. Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon bei Washington. Dort starben allein 184 Menschen. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Passagiere Widerstand gegen die Entführer geleistet hatten.

In New York verlasen Angehörige am Morgen am Ort der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers die Namen der Getöteten. Während der Anschläge war George W. Bush Präsident der USA. Er rief danach den Kampf gegen den internationalen Terror aus. Bush nahm an der Gedenkfeier in New York teil, ebenso wie Ex-Präsident Joe Biden und der amtierende Vize-Präsident JD Vance.

Im Vorfeld hatten Medien spekuliert, ob Trump ursprünglich die Idee gehabt haben könnte, nach New York zu kommen. Die "New York Times" hatte unter Berufung auf vier namentlich nicht genannte Personen berichtet, dass der Präsident zur Gedenkveranstaltung am Ground Zero in Manhattan gehen wollte. Er habe den Wunsch gehabt, eine Rede zu halten. Bei der Gedenkzeremonie am Ground Zero - dem heutigen Gedenkort am früheren Standort der Zwillingstürme - werden allerdings seit Jahren keine Reden von Politikern gehalten. Trump hatte den Bericht der Zeitung als falsch zurückgewiesen. Er sprach von einer erfundenen Geschichte. CNN hatte ähnlich wie die Zeitung berichtet.

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