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Trump verteidigt drastische Drohung gegen Iran
US-Präsident Donald Trump hat seine drastische Drohung gegen den Iran, "eine ganze Zivilisation" auszulöschen, verteidigt. In einem Interview des US-Senders Fox News sagte Trump: "Ich bin einverstanden mit dieser Aussage." Sie habe die Führung in Teheran schliesslich an den Verhandlungstisch gebracht.
Iran habe "keine Karten mehr", behauptete der US-Präsident weiter, Marine und Luftwaffe des Landes seien "komplett zerstört". Teheran werde auch nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen letztlich zurückkommen und "alles geben müssen, was wir wollen". Und das sei, so Trump, nicht 90 oder 95 Prozent – "Ich habe ihnen gesagt, ich will alles."
Trumps Äusserungen stehen im Zusammenhang mit der jüngsten Eskalation im Streit um Irans Atomprogramm und seiner Ankündigung, die Strasse von Hormus von der US-Marine vollständig blockieren zu lassen. Trump hatte dem Iran ein Ultimatum gesetzt, den freien Schiffsverkehr wieder zu ermöglichen. Die Verhandlungen endeten am frühen Sonntagmorgen ohne Einigung.
Trumps Worte: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen"
Anfang April hatte Trump auf der Plattform Truth Social geschrieben: "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren." Die Drohung hatte international scharfe Kritik ausgelöst. Mehrere Demokraten im US-Kongress forderten Untersuchungen mit Blick auf eine mögliche Amtsenthebung. Auch der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hatte die Aussage als möglichen schweren Verstoss gegen das Völkerrecht verurteilt. Papst Leo XIV. bezeichnete Drohungen gegen die Zivilbevölkerung als "nicht akzeptabel".
















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