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Keystone-SDA | Montag, 16. Februar 2026

Trunz und Deschwanden mit solidem Auftritt

Gregor Deschwanden und Felix Trunz beenden den olympischen Super-Team-Wettkampf auf Platz 7. Gold holt Österreich mit Jan Hörl und Stephan Embacher.

Sowohl der Luzerner als auch der St. Gallern sprangen je dreimal über den Bakken. Nach Umgang eins lagen die beiden ebenso im 7. Zwischenrang wie nach dem zweiten Flug. Der Unterschied: Zunächst lag das Feld noch eng beisammen und die Schweizer durften sogar mit Bronze liebäugeln. Im zweiten Umgang bekundete Deschwanden Pech. Ausgerechnet bei ihm frischte der Rückenwind auf. Somit war die Medaillenchance dahin.

Im Finaldurchgang traf die Schlechtwetterfront mit voller Wucht im Val di Fiemme ein. Die letzten vier Springer wurden bei heftigem Schneetreiben nicht mehr über die Schanze gelassen. In die Wertung kam das Resultat nach dem 2. Durchgang.

Trunz hatte gegenüber Sandro Hauswirth den Vorzug erhalten, obwohl der Berner Oberländer in den Wettkämpfen die leicht besseren Resultate vorweisen konnten. Die Trainer zogen für die Wahl auch die Eindrücke aus dem Training hinzu. Zurecht: Der 19-jährige Trunz legte mit drei Sprüngen zwischen 128 und 130 m eine gute Basis, auf der Deschwanden mit Wettkampfglück einen zweiten Exploit hätte schaffen können.

Der Super-Team-Wettkampf ermöglicht auch kleineren Nationen eine Equipe zu stellen, da nicht ein Quartett abheben muss, sondern ein Duo. So waren am Montagabend bei der Olympia-Premiere doch 17 Länder vertreten - so auch China, Rumänien oder die Türkei. Zweimal erfolgte ein Cut, zunächst auf 12 Equipen, dann auf deren acht.

Hörl und Embacher lieferten einen überzeugenden Wettkampf. Sie setzten sich deutlich vor den Polen und den Norwegern durch, die 0,3 Punkte vor den Deutschen Bronze holten. Die Slowenen mit Anze Lanisek und Domen Prevc kamen nicht über Platz 5 hinaus, wobei auch Prevc nicht den besten Tag erwischte.

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