/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Dienstag, 16. Juni 2026

Tschad: Ärzte ohne Grenzen kündigt Personal nach Übergriffen

Wegen sexueller Belästigung und Übergriffen auf sudanesische Flüchtlinge hat die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mehrere Mitarbeiter entlassen. 18 ehemals Beschäftigte dürften nicht mehr mit der Organisation zusammenarbeiten.

Das teilte eine Sprecherin der in Paris ansässigen Hilfsgruppe mit. Die Taten hatten sich demnach im Osten des Tschads ereignet.

Wie Ärzte ohne Grenzen (MSF) mitteilte, hatten mehrere aus dem Sudan geflüchtete Frauen und Minderjährige Vorwürfe gegen Personal der Hilfsorganisation vorgebracht. Während einer internen Untersuchung dazu Ende 2024 seien insgesamt 59 Vorwürfe gegen Angestellte, Tagelöhner, externe Dienstleister und Lieferanten aufgekommen.

MSF zufolge konnten nicht alle Vorwürfe bestätigt werden - etwa weil weder das potenzielle Opfer noch der mutmassliche Täter identifiziert werden konnten. In den Fällen, in denen schwere Fehler festgestellt worden seien, habe es Disziplinarmassnahmen gegeben.

"Schwere Missachtung der Werte"

"Dieses Verhalten stellt eine schwere Missachtung der Werte und der Verantwortlichkeiten von MSF dar und wir bedauern die schweren Schäden, die verursacht wurden, aufrichtig", hiess es von der Hilfsorganisation. Man arbeite daran, sowohl bei der Vorbeugung als auch beim Erkennen von und beim Reagieren auf Übergriffe besser zu werden. Die Organisation gestand Lücken in ihrem Anstellungsprozess ein.

So seien Menschen nicht ausreichend überprüft worden, bevor sie einen Job erhalten haben. Gleichzeitig verwies MSF darauf, dass auch die Rahmenbedingungen bei der Notarbeit mit Geflüchteten das Risiko für Ausbeutung erhöhten. So seien die Ressourcen begrenzt, die Bevölkerung schutzbedürftig und das Machtgefälle besonders gross.

Seit mehr als drei Jahren herrscht im Sudan ein blutiger Bürgerkrieg, mehr als elf Millionen Menschen sind innerhalb des Landes und in den Nachbarstaaten wie dem Tschad auf der Flucht.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.