/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Montag, 09. März 2026

Türkei: Prozess gegen Erdogan-Gegner Imamoglu angelaufen

Fast ein Jahr nach seiner Verhaftung hat der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler Bürgermeister begonnen – der erste Verhandlungstag ging ohne eine offizielle Aussage Ekrem Imamoglus zu Ende.

Dieser versuchte mehrfach, am Rednerpult das Wort zu erlangen, was jedoch vom Richter untersagt wurde.

Dem Oppositionspolitiker und Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan drohen der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge mehr als 2.000 Jahre Haft. Ihm werden unter anderem die Gründung und Leitung einer kriminellen Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäsche vorgeworfen.

Der Vorsitzende der oppositionellen CHP-Partei, Özgür Özel, äusserte sich bestürzt über den ersten Tag. Wenn jemandem so viele Jahre Haft drohen, müsse es erlaubt werden, sich zu formellen Angelegenheiten zu äussern, sagte er vor dem Gerichtssaal nach Ende der Verhandlung. Wöchentlich soll nun laut Gericht von Montag bis Donnerstag verhandelt werden.

Insgesamt sind 407 Menschen angeklagt, 105 davon sitzen in Untersuchungshaft. Unter den Beschuldigten sind auch Imamoglus Anwalt, sein Sprecher und Journalisten.

Menschenrechtsorganisationen und Kritiker werten den Prozess als politisch motiviert. Imamoglus Verhaftung und Absetzung löste eine landesweite Protestwelle aus. Er gilt als aussichtsreicher Gegner des türkischen Präsidenten bei zukünftigen Wahlen. Er war im März vergangenen Jahres wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet und als Bürgermeister abgesetzt worden. Auch wurde sein Universitätsdiplom – Voraussetzung für eine Präsidentschaftskandidatur - annulliert.

Ehefrau hofft auf ein gutes Ergebnis

Dilek Imamoglu, die Ehefrau des Angeklagten, sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa) noch vor Beginn, sie betrachte den Prozess nicht nur als persönliche Angelegenheit, sondern als wichtige Bewährungsprobe für die Rechtsstaatlichkeit im Land. "Unsere Hoffnung ist sehr gross. Denn wir wissen, dass wir im Recht sind, und daran glauben wir von ganzem Herzen."

Für sie bedeute ein gutes Ergebnis nicht nur ein Freispruch. "Aber „ein gutes Ergebnis“ bedeutet für mich, dass das Vertrauen der Gesellschaft in die Justiz wieder gestärkt wird."

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.