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Keystone-SDA | Dienstag, 17. Februar 2026

Ukraine-Verhandlungen in Genf haben begonnen

Russland und die Ukraine haben unter US-Vermittlung in der Schweiz ihre zweitägigen Verhandlungen über ein Ende des Krieges aufgenommen.

"Auf der Tagesordnung stehen Sicherheits- und humanitäre Fragen", teilte der ukrainische Verhandlungsführer Rustem Umjerow bei Telegram mit. Die Gespräche, an denen US-Vermittler Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen, laufen hinter verschlossenen Türen in einem Hotel in Genf.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass heute noch keine Neuigkeiten zu erwarten seien, weil die Gespräche bis Mittwoch angesetzt seien. Leiter der russischen Delegation ist der Kremlbeamte Wladimir Medinski, der seit Beginn des Moskauer Angriffskrieges immer wieder mit ukrainischen Verhandlungsteams zusammengetroffen ist.

"Wir danken der amerikanischen Seite für ihre Beteiligung und konsequente Arbeit im Verhandlungsprozess", sagte Umjerow. "Wir sind der Schweiz für die Organisation und die bereitgestellten Bedingungen für die Durchführung der Treffen dankbar." Präsident Wolodymyr Selenskyj habe klare Aufgaben ausgegeben für die Gespräche.

"Wir arbeiten konstruktiv, konzentriert und ohne überzogene Erwartungen. Unsere Aufgabe ist es, die Entscheidungen, die einen dauerhaften Frieden fördern können, so weit wie möglich voranzutreiben", sagte Umjerow.

Friedenslösung bisher nicht in Sicht

Russland will nach Kremlangaben über die strittigen Gebietsfragen mit der Ukraine sprechen. Eine Lösung im Ukraine-Krieg ist bisher nicht in Sicht. Kiew lehnt einen Verzicht auf die von Russland geforderten Gebiete ab, darunter auch jene in der Region Donezk, die die Ukraine selbst kontrolliert.

Russland betont zwar immer wieder, seinen seit fast vier Jahren laufenden Krieg gegen die Ukraine beenden zu wollen – allerdings zu seinen eigenen Bedingungen. Die Ukraine lehnt die russischen Forderungen bisher als inakzeptabel ab.

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