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Ausland
Keystone-SDA | Freitag, 21. November 2025

Ukrainische Diplomatinnen schliessen Grenzänderungen aus

Vor dem Hintergrund eines von Washington in Kiew vorgelegten Friedensplans hat die ukrainische Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna, Grenzverschiebungen kategorisch ausgeschlossen.

"Die territoriale Integrität der Ukraine und eine Änderung der ukrainischen Grenzen sind keine Themen, die zur Diskussion stehen sollten", sagte die Diplomatin in einer Diskussionsrunde in Washington. Kiew vertrete weiter die Position, den russisch-ukrainischen Krieg an der aktuellen Frontlinie zu stoppen. "Es mag detailliertere Gespräche darüber geben, wo genau diese Linie verläuft, aber das ist derzeit Teil dieses Dialogs", sagte Stefanischyna.

Der von mehreren Medien mit übereinstimmendem Text veröffentlichte Plan sieht einen Abzug ukrainischer Truppen auch aus den bisher von ihnen kontrollierten Teilen der Gebiete Luhansk und Donezk vor. Zudem soll Washington demnach faktisch die russische Oberhoheit über die bereits 2014 annektierte Schwarzmeerhalbinsel Krim und die Regionen Donezk und Luhansk anerkennen.

Stefanischyna bezeichnete die 28 Punkte des Plans als "russisch". "Man kann über jeden einzelnen Punkt sprechen, aber wenn man das ernst nimmt, ergibt das nicht viel Sinn", sagte sie lächelnd und sprach der russischen Seite die Ernsthaftigkeit bei eventuellen Gesprächen ab.

Keine Anerkennung von Gebietsabtretungen

Auch in einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats in New York unterstrich Kiew seine Position in Gebietsfragen. "Wir werden niemals - weder offiziell noch in irgendeiner anderen Weise - die zeitweise durch die Russische Föderation besetzten Gebiete der Ukraine als russisch anerkennen. Unser Land steht nicht zum Verkauf", unterstrich die Stellvertreterin des ständigen Vertreters der Ukraine bei den Vereinten Nationen, Chrystyna Hajowyschyn. Ebenso schloss die Diplomatin jegliche Beschränkungen der Verteidigungsfähigkeiten wie eine in dem Plan vorgeschlagene Obergrenze für die Armeestärke aus.

Auch kritisierte sie die Idee eines Nato-Beitrittsverbots für die Ukraine. "Die Ukraine wird auch keine Verletzung ihrer Souveränität dulden, einschliesslich ihres souveränen Rechts, selbst zu entscheiden, welchen Bündnissen sie beitreten möchte", hob Hajowyschyn hervor. Gleichzeitig erinnerte sie daran, dass Pläne zur Beendigung des Krieges in dem osteuropäischen Land nicht ohne die Ukraine selbst ausgearbeitet werden sollten.

Die Ukraine wehrt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen die russische Invasion.

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