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Keystone-SDA | Mittwoch, 11. Februar 2026

Unbekannte brechen in St. Galler Garage ein und stehlen einen BMW

Aus einer Autogarage im Westen der Stadt St. Gallen haben Unbekannte am Dienstag einen BMW gestohlen. Zudem brachen die drei mutmasslichen Täter gemäss der Polizei zwei Tresore auf und stahlen daraus neben dem Autoschlüssel auch Bargeld in unbekannter Höhe.

Am Dienstagabend schlugen Unbekannte eine Glastür zu einer Autogarage an der Bildweiherstrasse ein und verschafften sich so Zutritt zum Gebäude, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Mittwoch in einer Mitteilung schrieb. Über eine Verbindungstür dürften die Täter auch in einen benachbarten Betrieb gelangt sein, dort aber nichts gestohlen haben.

Gemäss jetzigem Kenntnisstand haben die drei mutmasslichen Täter französisch gesprochen, heisst es im Communiqué weiter. Mit dem gestohlenen BMW flohen sie in unbekannte Richtung.

Gesicherte Erkenntnisse, wo sich das "hochpreisige Fahrzeug" mittlerweile befindet, hat die Kantonspolizei St. Gallen derzeit noch keine. Das sagte Florian Schneider, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Fahrzeuge werden oftmals wieder gefunden

"Rund um solche Fahrzeugdiebstähle stellen wir fest, dass von Hintermännern online gezielt junge Leute angeschrieben und damit beauftragt werden, hochpreisige Autos zu stehlen", so Schneider weiter. Die Auftraggeber stammten oftmals aus Frankreich, wohin auch gestohlene Fahrzeuge häufig gebracht würden.

Erst kürzlich gab es einen Fall in Goldach, bei dem Unbekannte drei Autos aus einer Autogarage stahlen und mit diesen nach Frankreich flüchteten. Ob zwischen den Diebstählen in St. Gallen und Goldach ein Zusammenhang besteht, sei allerdings noch offen.

Bei 50 bis 60 Prozent der im Kanton St. Gallen begangenen Autodiebstählen werden die Täter gefasst, sagte Schneider weiter. Und zwar unabhängig davon, ob sie aus dem In- oder Ausland stammen. "Die meisten Fahrzeuge, die nach einem Diebstahl ins Ausland gebracht werden, werden zudem wieder gefunden und in die Schweiz zurückgebracht." Nicht immer garantiert ein wiedergefundenes Fahrzeug allerdings, dass auch die Täter ermittelt werden können.

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