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Verkehrsunfallstatistik
Dienstag, 17. März 2026

Ursachen: Tempo und Alkohol

13 tödliche Verkehrsunfälle, davon zwei im Sarganserland, muss die Kantonspolizei St. Gallen in der am Dienstag publizierten Verkehrsunfallstatistik aufführen. Im vergangenen Jahr waren es deren 21.

Die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt sei 2025 um acht zurückgegangen, teilt die St. Galler Kantonspolizei weiter mit. Konkret waren es 2508 Unfälle. Aufgeschlüsselt nach Gemeinden im Sarganserland waren es 42 in Mels, 30 in Flums, 19 in Bad Ragaz, 15 in Walenstadt, 14 in Quarten, je acht in Sargans und Vilters-Wangs sowie sechs in Pfäfers. Weil die Bevölkerung erneut gewachsen und auch die Zahl der in Verkehr gebrachten Fahrzeuge erneut angestiegen sei, könne diese Entwicklung als positiv gewertet werden, erklärt Philipp Sennhauser, Leiter der Verkehrspolizei, in der Medienmitteilung zur Verkehrsunfallstatistik.

Tempo und Alkohol

13 Unfälle im Kanton waren so schwer, dass dabei 13 Menschen starben; so auch bei einem Unfall in Vilters-Wangs und einem in Walenstadt. Im Jahr zuvor waren bei 17 Unfällen insgesamt 21 Menschen zu Tode gekommen. 

Zu den Unfallursachen gehörten unter anderem zu hohe Tempi und Alkohol. Laut der Statistik sind zwölf Prozent der Unfälle auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Fast zehn Prozent wurden durch alkoholisierte Fahrerinnen und Fahrer verursacht. Diese Zahl wurde weiter aufgeschlüsselt. Betroffen seien nämlich nicht nur die Lenkerinnen und Lenker von Autos. Bei den E-Bikes stellt die Polizei einen erneuten Anstieg von Unfällen fest, bei denen Alkohol im Spiel war. Unabhängig von der Ursache waren es insgesamt 116 Unfälle, bei denen mindestens ein E-Bike beteiligt war. 111 Mal kam dabei eine Person zu Schaden.

Mehr Selbstunfälle mit dem Velo

Bei den E-Trottinetts hat sich die Zahl der alkoholisiert verursachten Unfälle verdoppelt. Die neuen Trends machten sich unschön bemerkbar, so Sennhauser. «Die weiter stark steigende Anzahl der E-Trottinett-Unfälle steht stellvertretend hierfür.»

Herausgestrichen werden zwei weitere Entwicklungen: So hat sich die Zahl der Velounfälle erhöht. Auffallend seien die vielen Selbstunfälle. Ebenfalls einen Anstieg gibt es bei den Motorradunfällen. Nach wie vor seien junge Fahrerinnen und Fahrer von Motorrädern am meisten gefährdet.

Sennhauser betont in der Medienmitteilung, dass hinter dem Lenkrad und der Lenkstange ein Mensch sitze. «Ein Mensch, der Fehler macht. Trotz der stetigen Verbesserung der Strasseninfrastruktur und den vielen ‘Helferlein’ in und an den Fahrzeugen kommt es immer wieder zu Unfällen. Unfälle, welche hauptsächlich auf das Fehlverhalten der Lenkenden zurückzuführen sind.» Dabei würden Überschätzung der eigenen Fahrkünste, Ablenkung, aber auch die Einnahme von bewusstseinsverändernden Stoffen wie Alkohol, Medikamenten und Drogen eine gewichtige Rolle spielen. 

Auch künftig wird kontrolliert und geprüft

Die Kantonspolizei sieht sich aufgrund der Zahlen in ihrer Prioritätensetzung bestätigt. Sie werde auch in Zukunft die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden kontrollieren, das Einhalten der Geschwindigkeit messen und prüfen, ob die sicherheitsrelevanten Verkehrsregeln eingehalten werden. (sda/sr) 

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