/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Samstag, 22. August 2026

US-Postdienstleister gibt neue Regeln für Wahlen vor

Knapp zweieinhalb Monate vor den US-Parlamentswahlen legt der staatliche Postdienstleister USPS neue Regeln für die Briefwahl vor.

Wahlbehörden müssen vor dem Versand der Stimmzettel Wählerdaten in einem Bundesportal hochladen, wie aus einem am späten Abend (Ortszeit) hochgeladenen Dokument der Behörde hervorgeht. Zudem wurden verpflichtende Standards für den Briefumschlag festgelegt. Sollten die Regeln nicht befolgt werden, wird die Annahme der Wahlzettel verweigert.

Der Postdienstleister USPS will nach eigenen Angaben hingegen nicht überprüfen, ob ein Mensch für die Wahl zugelassen ist. So würden weder Namen und Adressen geprüft noch staatliche Wählerverzeichnisse abgeglichen. Laut Gesetz sind eigentlich die einzelnen Bundesstaaten für die Ausgestaltung ihrer Wahlen verantwortlich. Die US-Regierung darf dagegen nicht in die Wahlmodalitäten eingreifen.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump versucht allerdings derzeit per Eilantrag vor dem Obersten US-Gerichtshof, eine Blockade einer unteren Instanz aufheben zu lassen. Bis dahin liegen die neuen USPS-Regeln auf Eis. Trump sät regelmässig Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Briefwahl und glaubt, dass es dabei zu Manipulationen im grossen Stil kommt.

Untere Gerichte hatten neue Wahlregeln blockiert

Eine untere Instanz hatte die US-Regierung daran gehindert, Wählerdatenbanken zu erheben und neue Regeln für die Briefwahl anlässlich der Kongresswahlen am 3. November 2026 umzusetzen. Zuletzt hatte eine andere Bundesrichterin zudem das vorläufige Verbot der geplanten Regeln von bislang 23 auf alle 50 Bundesstaaten ausgeweitet.

Trump hatte Ende März verfügt, dass der US-Postdienst USPS Briefwahlunterlagen nur noch an Personen übermitteln soll, die auf einer von den Bundesstaaten erstellten Liste stehen. Der Postdienst sollte demnach damit vom reinen Zusteller der Wahlunterlagen zu einem Kontrolleur im Wahlverfahren werden. Gerichtlich wurde USPS in der einstweiligen Verfügung untersagt, Trumps Anordnung umzusetzen.

Am 3. November wird bei den "Midterms" etwa ein Drittel des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Wegen der knappen Mehrheit der Republikaner in beiden Parlamentskammern könnte jedes einzelne Mandat darüber entscheiden, wer am Ende die Macht im Kongress hat - und ob die Demokraten zentrale politische Vorhaben Trumps und seiner Republikaner verhindern können.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.