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Ausland
Keystone-SDA | Donnerstag, 08. Januar 2026

USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück

Die USA ziehen sich aus 66 internationalen Organisationen zurück.

Das geht aus einer Anordnung von US-Präsident Donald Trump hervor, die das Weisse Haus veröffentlichte. Der Rückzug wird damit begründet, dass die Organisationen, Übereinkommen und Verträge nicht mit den Interessen der Vereinigten Staaten vereinbar seien. Bei vielen der genannten Organisationen geht es etwa um Bereiche wie Umwelt und Klima oder Geschlechtergerechtigkeit.

Laut der Anordnung habe die Trump-Regierung festgestellt, dass die betroffenen Institutionen unter anderem "überflüssig" und "schlecht verwaltet" seien, dass deren Interessen denen der USA zuwiderliefen, oder sie "eine Bedrohung für die Souveränität, die Freiheiten und den allgemeinen Wohlstand unserer Nation" darstellten. Die Organisationen versuchten aktiv, "die Souveränität der Vereinigten Staaten einzuschränken", heisst es weiter.

US-Aussenminister Marco Rubio sprach auf der Plattform X von "antiamerikanischen, nutzlosen oder verschwenderischen internationalen Organisationen", aus denen man austrete. Die Überprüfung weiterer internationaler Organisationen dauere an. Auf der Liste stehen auch zahlreiche Organisationen der Vereinten Nationen. Der Rückzug soll laut Anordnung so bald wie möglich erfolgen. Dies könne bedeuten, dass man den Organisationen die Finanzierung entziehe oder sich nicht mehr an ihnen beteilige.

Die Trump-Regierung hatte bereits zuvor ihren Rückzug etwa aus der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie aus der UN-Kulturorganisation Unesco angekündigt.

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