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Venezuela entlässt 131 politische Häftlinge aus Gefängnissen
Venezuelas Regierung hat die Freilassung von 131 politischen Gefangenen aus Haftanstalten angekündigt. Kommunikationsminister Miguel Ángel Pérez Pirela verwies dabei allerdings auf "alternative Massnahmen zum Freiheitsentzug" für die Betroffenen, ohne dies genauer zu erläutern. Darunter könnte zum Beispiel auch Hausarrest fallen.
Die auf der Plattform X angekündigte Haftentlassung gilt als ein erstes Ergebnis der aktuellen Versöhnungsgespräche zwischen der Regierung der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez und Teilen der Opposition.
US-Aussenminister Marco Rubio bezeichnete die Freilassung als "entscheidenden Schritt" für die nationale Versöhnung in dem südamerikanischen Land. Auf X schrieb Rubio weiter, dass damit seit dem 3. Januar 1.046 Venezolaner aus der Haft entlassen worden seien. Das Datum bezieht sich auf die Gefangennahme des damaligen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas.
Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera wies darauf hin, dass noch nicht alle politischen Gefangenen befreit seien. Die NGO "Foro Penal" hatte die Anzahl der politischen Häftlinge Anfang dieser Woche mit 391 beziffert. Figuera führt die Delegation der Opposition bei den Verhandlungen mit der Regierung an und hatte sich bei den Gesprächen für die Freilassungen starkgemacht.

















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