/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Siga-Podcast

Siga-Podcast

Ä Ohr voll Heimat – der Siga-Podcast vom «Sarganserländer»

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Buchshop

Buchshop

Hier finden Sie die von der SL Druck + Media AG herausgegebenen Bücher.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Freitag, 31. Juli 2026

Vereinte Nationen: El Niño heizt Herbst an

UN-Generalsekretär António Guterres warnt mit Blick auf das sich gerade entwickelnde Klimaphänomen El Niño vor einem klimamässig heissen Spätsommer und Herbst. "Während wir mit Krieg und Instabilität ringen, verschärft sich eine weitere Krise – eine Krise, die keine Grenzen kennt und weltweit Leben und Existenzgrundlagen zerstört", sagte Guterres in New York.

Die Weltwetterorganisation (WMO) rechnet nach den ersten Anzeichen nun mit einem starken El Niño. Zusammen mit den ohnehin schon warmen Ozeanen und anderen Klimaphänomenen im Indischen Ozean werde dies das Klima in der zweiten Jahreshälfte weltweit bestimmen, so die Experten. Die Anomalien dürften im November ihren Höhepunkt erreichen, so die WMO.

Der Sommer mit "rekordverdächtigen Hitzewellen" und "apokalyptischen Waldbränden" sei nur ein Vorgeschmack gewesen, so Guterres. "El Niño verstärkt sich – und heizt die ohnehin schon angespannte Lage auf unserem Planeten weiter an." Guterres kritisierte gleichzeitig ein teilweises Schweigen zu den Gründen: "Wir hören viel über Rekordhitze, Dürren und Waldbrände – aber nicht genug über die eigentliche Ursache dieser Ereignisse: die sich beschleunigende Klimakrise, die durch fossile Brennstoffe angetrieben wird."

Heissestes Jahr 2024 könnte übertroffen werden

Ein El Niño taucht natürlich alle zwei bis sieben Jahre auf. Dabei erwärmt sich die Oberflächentemperatur im zentralen und östlichen Pazifik nahe dem Äquator und verändert Wind- und Meeresströmungen. Die direkten Folgen sind in Europa mässig, aber je weiter nach Süden, desto stärker zu spüren.

Populärwissenschaftlich ist auch von einem "Super-El-Niño" die Rede. Die WMO verwendet diesen Begriff nicht. Sie klassifiziert das Phänomen als schwach, mässig, stark oder sehr stark. Zurzeit liegt ihre Prognose auf dem zweithöchsten Niveau, "stark".

Weil die grössten Auswirkungen erst gegen Ende eines Kalenderjahres zu spüren sind, bricht häufig erst das darauffolgende Jahr Rekorde. So war es 2024, dem bislang heissesten Jahr. Die globale Durchschnittstemperatur lag 1,55 Grad über dem langjährigen Durchschnitt, bevor die menschengemachte Erwärmung mit der industriellen Revolution begann. Vorausgegangen war 2023 ein El Niño.

Höhere Temperaturen auf allen Kontinenten

Der El Niño 2026 werde nach den neuesten Klimamodellen "mit überwältigender Wahrscheinlichkeit" auf fast allen Kontinenten für überdurchschnittliche Temperaturen sorgen, so die WMO. Sie nennt vor allem Afrika, Südeuropa, die Arabische Halbinsel, den indischen Subkontinent, Ostasien, Mittelamerika, die Karibik, das südliche Afrika sowie weite Teile Südamerikas, Australiens und Neuseelands.

Überdurchschnittlich viel Regen sei im Grossraum Horn von Afrika, in Teilen Zentralasiens, in Südeuropa, im westlichen Nordamerika sowie im Südosten Südamerikas zu erwarten. Dagegen werde es auf dem indischen Subkontinent, im Süden und Osten Australiens, im südlichen Mittelamerika und in Teilen der Karibik, im Nordwesten Südamerikas sowie in Nordeuropa eher trockener als im langjährigen Durchschnitt.

Die WMO veröffentlicht ihre nächste Einschätzung zur Stärke des El Niño Anfang September.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.