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Keystone-SDA | Donnerstag, 05. März 2026

Verstappens Skepsis, Hamiltons Herausforderung

Max Verstappen ist kein Anhänger des neuen Formel-1-Reglements. Für Korrekturen sei es mittlerweile aber zu spät, betont der vierfache Weltmeister vor dem Auftaktrennen der neuen Ära in Melbourne.

"Es sind grosse Summen in dieses Reglement geflossen. Es wird eine Weile die technische Richtung vorgeben", sagte Verstappen vor versammelter Presse im Vorfeld des Grand Prix von Australien. Die Reform wurde vor vier Jahren beschlossen. Einige Probleme hätte man laut Verstappen voraussehen können. "Jetzt werden die Dinge vorgebracht. Das ist ein bisschen spät."

Verstappen hatte die neue Formel 1 bei den Testfahrten in Bahrain als "Formel E auf Steroiden" und "Anti-Rennsport" bezeichnet. Tatsächlich spielt das Aufladen der deutlich leistungsstärkeren Batterie eine enorm grosse Rolle. Besonders abhängig ist es von der Streckencharakteristik. In Melbourne etwa ist es schwierig, durch Bremsvorgänge Energie bereitzustellen. Das dürfte am Wochenende für zahlreiche nicht durchgedrückte Gaspedale und absichtlich mit geringerem Tempo gefahrene Kurveneingänge sorgen.

Hamilton fühlt sich "wie ein 18-Jähriger"

"Das ist die grösste Herausforderung, die es in diesem Sport jemals gegeben hat", sagte Rekordweltmeister Lewis Hamilton über den bis 2030 veranschlagten neuen Regelzyklus. "Es gibt immer kleine Veränderungen. Aber diese ist viel grösser als alle fünf, die ich bisher mitgemacht habe. Jedes Wochenende lernen wir mehr. Und mit jeder Strecke und ihren Charakteristiken gibt es immer neue Herausforderungen." Insbesondere im Bereich des Energiemanagements.

Hamilton startet in seine 20. Formel-1-Saison. Sein Debüt hatte der Brite 2007 in Australien gegeben - und war dort als Dritter auf Anhieb auf das Podest gefahren. Dorthin will der 41-Jährige in seinem zweiten Jahr endlich auch mit Ferrari. "Ich habe für eine Sekunde vergessen, wer ich bin", sagte Hamilton über seine verpatzte Premierensaison in Rot. "Jetzt ist es ein viel besseres Gefühl zusammenzuarbeiten." Er habe Ferraris Kultur nun verstanden. Die Hoffnungen, seiner Karriere noch einmal richtig Schwung zu verleihen, sind gross. "Ich fühle mich irgendwie jünger als jemals zuvor, sehr frisch - wie ein 18-Jähriger."

Gut gelauntes Mercedes-Duo

Mit dem neuen, komplexen Reglement kämpft auch ein tatsächlich 19-jähriger Italiener. "Es hat sich angefühlt, als würde ich wieder in die Schule gehen", sagte Kimi Antonelli aus dem Rennstall Mercedes. "Da bist du doch gerade erst raus gekommen", scherzte sein Teamkollege George Russell. Das Duo hat gut lachen, weiss es zum Saisonstart doch das wahrscheinlich schnellste Auto im Feld in seinen Reihen. Russell gilt bei den Buchmachern als WM-Favorit - gefolgt von Verstappen und mit etwas Abstand den Fahrern der Scuderia Ferrari, Charles Leclerc und Hamilton. Erst danach folgen Antonelli und Titelverteidiger Lando Norris im McLaren.

"Es gibt viel Getratsche um uns, um Mercedes, aber das nehmen wir als Kompliment", sagte Russell. Die Favoritenrolle würde wenig ändern. Denn der 28-jährige Brite weiss angesichts eines noch nicht voll ausgereizten, für die Fahrer in vielerlei Hinsicht fordernden Reglements auch: "Es gibt viele Hürden. Man kann jederzeit über einen kleinen Fehler stolpern." Früher sehr einfache Bereiche des Rennsports seien mittlerweile "sehr kompliziert".

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