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Verstorbener König Harald V.: Bundespräsident Parmelin kondoliert
Bundespräsident Guy Parmelin hat dem norwegischen Königshaus und der Bevölkerung des skandinavischen Landes anlässlich des Todes von König Harald V. sein Beileid ausgesprochen. Er sei "tief betrübt" über den Tod des Königs, schrieb Parmelin am Freitag auf X.
Der am Freitagmorgen im Alter von 89 Jahren verstorbene Harald V. werde "für seine standhafte Führung und seinen hingebungsvollen Dienst an seinem Land in Erinnerung bleiben", schrieb der Bundespräsident weiter.
Der zuletzt immer weiter verschlechterte Gesundheitszustand des Königs hatte die Norwegerinnen und Norweger auch in der Schweiz bewegt: "Die Nachricht beschäftigt derzeit alle", sagte Beate Normann, Vorsitzende des norwegischen Klubs in der Schweiz (Norgesklubben Sveits), am vergangenen Dienstag zu Keystone-SDA.
Zwanzig Jahre sind vergangen, seit der Bundesrat das norwegische Königspaar Harald V. und Sonja in Bern empfangen hatte. Der damalige Bundespräsident Moritz Leuenberger betonte die Gemeinsamkeiten und bezeichnete die beiden Länder als "Nachbauern", die unabhängig ihre Felder bestellten. König Harald V. hob in seiner Rede das gemeinsame Engagement für humanitäre Anliegen hervor.
Eine weitere Parallele, die König Harald V. bei seinem Besuch 2006 erwähnte, ist die geografische Beschaffenheit. Beide Länder seien mit einer spektakulären Natur gesegnet und stünden vor der Herausforderung, in Berglandschaften sichere Strassen zu bauen. Es sei daher kein Zufall, dass die längsten Strassentunnels der Welt in Norwegen und der Schweiz zu finden seien.
Fauxpas beim Staatsbesuch in Oslo
2010 wiederum hatte ein Fauxpas den Staatsbesuch der damaligen Bundespräsidentin Doris Leuthard in Oslo überschattet. An der Begrüssungszeremonie auf dem Vorplatz des Königspalasts hatte die Blaskapelle nicht die Schweizer Hymne gespielt, sondern ein anderes Stück, bevor sie zur norwegischen Hymne überging. "Das ist aber kein Grund für einen Skandal", hatte die Bundespräsidentin vor der Presse lachend betont. Der König sei ihr zufolge in Verlegenheit geraten.
Auch dieser Besuch hatte es ermöglicht, die Gemeinsamkeiten hervorzuheben. "Wir haben vieles gemeinsam; wir teilen gemeinsame Werte und Anliegen, insbesondere in der Umweltpolitik und bei der Bewältigung internationaler Konflikte", sagte die Aargauerin damals.
Gemeinsame Werte und Interessen
Die Partnerschaft zwischen der Schweiz und Norwegen gründet auf gemeinsamen Werten und Interessen. Beide Staaten engagieren sich für Frieden, humanitäre Anliegen und Menschenrechte.
Sowohl die Schweiz als auch Norwegen vermitteln weltweit bei Konflikten. Beide Länder sind nicht Teil der Europäischen Union, verfolgen aber eine aktive europäische Politik.


















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