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Verteidiger des Grundstücksverkäufers verlangt Freispruch
Im Prozess um einen Grundstückhandel in Oberägeri vor dem Zuger Strafgericht hat der Verteidiger des Verkäufers einen Freispruch verlangt. Sein Mandant habe die Seeliegenschaften nicht zu billig verkauft.
Der Beschuldigte veräusserte die Grundstücke, die einer Familienholding gehörten, 2017 gegen den Willen seiner Schwester für 16 Millionen Franken. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ungetreue Geschäftsbesorgung vor, weil der Preis mindestens 3 Millionen Franken zu tief gewesen sei.
Der Verteidiger erklärte am Donnerstag, dass die Liquidität der Holding schlecht war. Die Zeit, auf einen idealen Käufer zu warten, habe gefehlt. Zudem seien die Häuser in einem schlechten Zustand gewesen.
Die Privatklägerschaft warf dem Beschuldigten vor, ohne Not und aus Habgier die Grundstücke widerrechtlich verkauft zu haben. Er habe die Familienholding "platt machen" wollen, sagte ihr Anwalt am Mittwoch. Der Verteidiger wies diese Darstellung als Verschwörungstheorie zurück.
















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