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Keystone-SDA | Samstag, 18. April 2026

Vorbereitungen für Walrettung gehen weiter

Die private Rettungsinitiative für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal will ihre Arbeit am Samstagmorgen fortsetzen.

Am Freitag waren bereits erste Probespülungen gemacht und weiteres Material herbeigeschafft worden. Bereits da war jedoch schon klar: "Wir sind einen Tag hinten dran", sagte der Mediamarkt-Gründer Walter Gunz der Deutschen Presse-Agentur. Er finanziert zusammen mit der Unternehmerin Karin Walter-Mommert die Aktion. Der geschwächte Wal liegt am Samstag bereits den 19. Tag an derselben Position in der Kirchsee in der Wismarer Bucht.

Das Befinden des Tieres bestimmt den Zeitplan

Ob die eigentliche Rettung am Samstag starten kann oder es bei weiteren Vorbereitungsarbeiten bleibt, ist unklar. Beim Zeitplan müsse man sich nach dem Befinden des Tieres richten, hatte eine Mitarbeiterin aus dem Team der privaten Initiative gesagt.

Am Freitagmorgen hatte der Buckelwal mit heftigen Bewegungen auf einen sich nähernden Taucher reagiert. Das Tier schlug kräftig mit der Schwanzflosse, der Fluke, und drehte sich um beinahe 90 Grad, wie in Livestreams zu sehen war. Nach wenigen Minuten beruhigte sich der Wal wieder und lag still im Wasser.

Pontons und Plane sollen den Wal tragen

Das Tier soll auf einer Plane zwischen zwei Pontons in Richtung Nordsee transportiert werden. Die Plane muss zuvor unter das etwa zwölf Tonnen schwere Tier gebracht werden. Dazu soll es mit Luftkissen angehoben werden, wofür wiederum zuvor Schlick weggespült werden muss.

Die Pontons sollen von einem Schlepper an einer langen Leine gezogen und so angeordnet werden, dass innen eine Freifläche von sechs mal zwölf Metern entsteht. "Da drin wird der Wal sich dann ja aufhalten", sagte der Chef des von der privaten Initiative beauftragten Tauchunternehmens, Fred Babbel. Messungen des Umweltministeriums zufolge ist der Buckelwal 12,35 Meter lang, 3,20 Meter breit und 1,60 Meter hoch.

Etliche Fachleute: Heimreise des Wals unmöglich

Wissenschaftler, Fachleute von Behörden sowie Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen waren sich nach umfassender Prüfung zuletzt einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Schäden zufügen würden. Der Buckelwal sei orientierungslos und so schwach und geschädigt, dass er die Heimreise nicht schaffen werde.

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