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Wadephul zu Vorfall auf Flydubai-Flug: Angriff auf Luftfahrt
Aussenminister Johann Wadephul hat sich erleichtert über den Ausgang des gewaltsamen Vorfalls im Cockpit eines Flydubai-Flugs auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv geäussert. Er habe mit grossem Schrecken von dem versuchten Entführungsfall des Flugzeugs erfahren, das vollbesetzt mit israelischen Staatsangehörigen gewesen sei, teilte der CDU-Politiker in Berlin nach einem Telefonat mit seinem israelischen Kollegen Gideon Saar mit. Er fügte hinzu: "Ich bin zutiefst erleichtert darüber, dass die versuchte Entführung und womöglich noch weit Schlimmeres verhindert werden konnte."
Wadephul verurteilte den Vorfall als schweren Angriff auf die zivile Luftfahrt scharf. Seine Gedanken seien bei jenen, die den Flug überstanden hätten und jenen, die um das Leben ihrer Liebsten hätten bangen müssen. Nun müssten die Hintergründe schnell und vollständig aufgeklärt werden. Es sei der Tapferkeit des Piloten und weiterer Passagiere zu verdanken, dass ein Absturz in letzter Sekunde hätte verhindert werden können, fügte Wadephul hinzu. Ein Absturz wäre eine "totale Katastrophe" gewesen, die sehr viele Menschenleben gekostet, aber auch in der angespannten Situation in der Region und im israelischen Wahlkampf für erhebliche Unruhe gesorgt hätte.
Die israelische Regierung geht von einem versuchten Terroranschlag aus. Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu stach einer der Piloten mit einem Messer auf seinen Kollegen ein, als die Maschine sich am Morgen Israel näherte. Er habe offenbar vorgehabt, das Flugzeug mit den Passagieren zum Absturz zu bringen. Verteidigungsminister Israel Katz sprach vom "Versuch eines dschihadistischen Anschlags", der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Das in Dubai gestartete Flugzeug konnte im saudi-arabischen Tabuk notlanden.


















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