Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Wallis hilft Familien von Brandopfern mit 10'000 Franken
Die Familien der 40 Toten sowie 116 Verletzen der Brandkatastrophe von Crans-Montana erhalten vom Kanton Wallis jeweils einen Pauschalbetrag von 10’000 Franken. Dies hat die Kantonsregierung am Mittwoch beschlossen.
Ziel sei es, den Betroffenen mit möglichst wenig Verwaltungsaufwand zu helfen, teilte der Staatsrat mit. Zudem richtet der Kanton ein spezielles Spendenkonto ein, auf das private und institutionelle Beiträge einbezahlt werden können.
Diese Gelder sind ausdrücklich nicht zur Deckung der vom Kanton getragenen Kosten bestimmt. Die Verteilung der Spenden soll zu einem späteren Zeitpunkt geregelt werden. Eine Stiftung soll gegründet werden, welche die eingehenden Spenden verwalten und verteilen wird.
Weiter verbietet das Wallis den Gebrauch von pyrotechnischen Gegenständen in öffentlich zugänglichen Einrichtungen. Der verheerende Brand in der Bar "Le Constellation" in der Silvesternacht war vermutlich von Wunderkerzen auf Champagnerflaschen ausgelöst worden. Sie hatten die aus Schaumstoff bestehende, schalldämmende Decke der Bar mutmasslich in Brand gesetzt.

















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