/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Ausland
Keystone-SDA | Sonntag, 08. Februar 2026

"Washington Post"-Herausgeber tritt nach Entlassungen zurück

Der Herausgeber und Geschäftsführer der "Washington Post", Will Lewis, tritt zurück. Der Schritt folgte wenige Tage nachdem Massenentlassungen bei dem Traditionsblatt publik wurden. In einer kurzen Mitteilung an die Mitarbeiter, aus der unter anderem der US-Sender CNN zitierte, verwies Lewis darauf, dass schwierige Entscheidungen getroffen worden seien, um eine nachhaltige Zukunft der Zeitung zu sichern. Seine Aufgaben sollen mit sofortiger Wirkung kommissarisch von Jeff D’Onofrio übernommen werden, dem bisherigen Finanzchef des Unternehmens.

Traditionsblatt stampft seine Belegschaft drastisch ein

Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass das fast 150 Jahre alte Traditionsblatt wegen wirtschaftlicher Einbussen heftige Sparmassnahmen einleitet. Etwa ein Drittel der Belegschaft wird Medienberichten zufolge entlassen, darunter rund 300 Journalisten. Betroffen sind demnach unter anderem die Sportredaktion, das Literaturressort und die Auslandsberichterstattung. In der Belegschaft und in der Branche allgemein stiess das auf viel Empörung und Kritik.

Die Mitarbeitervertretung der Zeitung stellte die Frage, ob Amazon-Gründer Jeff Bezos als Eigentümer noch bereit sei, in die Aufgabe zu investieren, die das Blatt als unabhängiges Medium seit Generationen auszeichne. Bezos will laut Chefredakteur Matt Murray als Eigentümer an der Zeitung festhalten.

In einer Stellungnahme der "Washington Post" zum Herausgeberwechsel betonte Bezos, die Zeitung habe eine zentrale journalistische Aufgabe. Daten zeigten dem Unternehmen, worauf es sich konzentrieren solle, erklärte er.

Kritik an Bezos und Lewis

Die "Washington Post" gehört dem Multimilliardär seit 2013. Zuletzt hatte es wiederholt Kritik an seiner Rolle in der Zeitung gegeben, angesehene Journalisten verliessen das Blatt. Für Schlagzeilen hatte etwa gesorgt, dass sich Bezos vor der US-Wahl im November 2024 gegen die Veröffentlichung einer bereits verfassten Wahlempfehlung für Donald Trumps Kontrahentin Kamala Harris entschied. Wahlempfehlungen wie diese sind in US-Medien üblich.

Auch Lewis wurde US-Medien zufolge schon länger von Mitarbeitern der Redaktion kritisiert, ihm wurde etwa mangelnde Anwesenheit vorgeworfen. Für besondere Empörung sorgte demnach, dass er auch bei der Ankündigung der Entlassungen diese Woche nicht dabei war.

"Post"-Reporter deckten Watergate-Skandal auf

Die "Washington Post" hat mehr als einmal Geschichte geschrieben. Eine Sternstunde erlebte sie Anfang der 1970er Jahre, als die Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward den Watergate-Skandal aufdeckten, der zum Rücktritt von US-Präsident Richard Nixon führte.

Zurück

Kommentare (0)

    Schreibe einen Kommentar
    ×

    Name ist erforderlich!

    Geben Sie einen gültigen Namen ein

    Gültige E-Mail ist erforderlich!

    Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

    Kommentar ist erforderlich!

    * Diese Felder sind erforderlich.