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WEF-Gründer Schwab will Weltwirtschaftsforum in der Schweiz halten
WEF-Gründer Klaus Schwab will das Weltwirtschaftsforum in der Schweiz halten. Es brauche eine neutrale Plattform in der neutralen Schweiz, argumentiert er im Gespräch mit der "NZZ". Das WEF-Grundstück in Cologny bei Genf solle in öffentliche Hand übergehen.
Der vor einem Jahr als Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums (WEF) Zurückgetretene schlägt vor, das wertvolle Grundstück am WEF-Hauptsitz gegen ein lebenslanges Nutzungsrecht der öffentlichen Hand zu übertragen und es so Immobilienspekulationen zu entziehen. "Mir ist wichtig, dass das Forum und die von mir gegründete Stiftung ihrem Zweck und der Schweiz verbunden bleiben", sagte er im Gespräch mit der "NZZ" in deren Samstagsausgabe.
Damit wolle er auch verhindern, dass das Weltwirtschaftsforum eines Tages nach Singapur oder in die USA verlegt werde. "Wenn sich die künftige Stiftungsleitung der Schweiz verpflichtet fühlt, sehe ich überhaupt keinen Grund, diese Übertragung nicht durchzuführen. Die Stiftung hätte ein lebenslanges Nutzungsrecht", betonte Schwab.
Für ihn sei Davos immer der Inbegriff eines globalen Dorfes und damit der ideale Veranstaltungsort für das Jahrestreffen des WEF gewesen.
Und wie wolle der Ende des Monats 88 Jahre alt werdende Schwab in Erinnerung bleiben?, fragte die "NZZ". Als jemand, der erkannt und pointiert formuliert habe, dass ein Unternehmen nicht nur eine ökonomische Produktionseinheit sei, sondern ein sozialer Organismus, der auch gesellschaftliche Verpflichtungen habe, antwortete dieser.
"Und als jemand, der erkannt hat, dass in Zukunft globale Kooperation nicht genügend funktionieren wird, wenn sie nur zwischen Regierungen stattfindet", ergänzte Schwab. Alle Träger der Gesellschaft müssten einbezogen werden.
















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