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Keystone-SDA | Mittwoch, 07. Januar 2026

Wegen Minustemperaturen müssen Flugzeuge in Zürich enteist werden

Die kalten Wintertage verursachen Mehrarbeit am Flughafen Zürich. Damit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann, müssen die Flugzeuge enteist werden. Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden.

Schnee und Eis auf den Tragflächen beeinflusst die Aerodynamik und damit den Auftrieb. Deshalb sind derzeit so genannte Deicing-Teams am Flughafen Zürich im Einsatz, also Enteisungsteams.

Häufig betroffen seien Flugzeuge, die über Nacht draussen gestanden hätten, erklärt eine Sprecherin der Enteisungsteams von Swissport. In den frühen Morgenstunden komme es daher zu vielen Enteisungen. Ebenso am späten Abend, wenn die Temperaturen wieder sinken.

"An einzelnen Tagen werden weit über 100 Enteisungen am Flughafen Zürich durchgeführt", sagte sie. Seit Oktober führte Swissport bereits 1700 De-Icings durch. Ob die Massnahme nötig ist, entscheidet jeweils die Pilotin oder der Pilot.

Je nach Flugzeugtyp und Wettersituation dauert der Enteisungsprozess zwischen drei und vier Minuten. Bei Frost kann das Prozedere aber auch 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen, wenn das Flugzeug zusätzlich von Schnee befreit werden muss. "Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden", sagte ein Flughafensprecher auf Anfrage von Keystone-SDA.

Flüge trotz Nachtsperre

Wegen des Winterwetters können Flüge vereinzelt auch mit einer Ausnahmebewilligung während der Nachtsperre starten oder landen. "Es handelt sich um ein paar wenige Flüge pro Woche", sagte der Sprcher.

Auf die anhaltend kalten Temperaturen sei der Flughafen Zürich insgesamt gut vorbereitet. "Der Betrieb verläuft aktuell stabil." Ob dies so bleibt, hängt vom Wetter in den kommenden Tagen ab. Bei intensivem Schneefall mit Scheeräumungen auf den Pisten und Vorfeldern könnten Verspätungen nicht vermieden werden.

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