Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.
Wichtige Siege für Bern und Kloten
In den letzten National-League-Partien vor der Olympia-Pause stand das Gerangel um die Plätze im Play-In im Fokus. Nur der Schlittschuhclub Bern verbesserte seine Ausgangslage.
Der SCB besiegte im vierten Duell mit 5:0 zum zweiten Mal den HC Ajoie. Die Stadtberner verbesserten sich erstmals seit dem 18. September wieder auf Platz 9.
Starke Söldner
Dank für einmal guten Leistungen der Söldner gewann Bern gegen Ajoie. Torhüter Adam Reideborn kam zum Shutout (22 Paraden), Waltteri Merelä bringt das Heimteam früh in Führung, und Hardy Häman Aktell stellt im zweiten Abschnitt mit zwei Goals zum 3:0 Berns Sieg sicher. Häman Aktell steuerte neben den zwei Toren auch noch zwei Assists bei.
Mit 10 Siegen aus den letzten 14 Runden arbeitete sich Bern vom 13. Platz (am 20. Dezember) wieder auf Position 9 vor. In die Top 6 wird es dem SCB zwar nicht mehr reichen; der Rückstand auf die Rapperswil-Jona Lakers (7.) und Zug (8.) beträgt aber bloss noch drei Zähler. Und vor den SCL Tigers (10.) und dem EHC Biel (11.) ist der SCB wieder die Nummer 1 im Kanton.
Rückschlag für Biel
Der EHC Biel musste in Kloten einen Rückschlag einstecken. Die Seeländer führten bis zur 47. Minute mit 2:0, verloren aber noch 2:3 nach Verlängerung. Der Rückstand der Seeländer auf den letzten Platz im Play-In beträgt dadurch nicht drei, sondern fünf Punkte.
Dabei schien es für die Seeländer unter dem neuen Headcoach Christian Dubé aufwärts zu gehen. Biel punktete in vier der fünf Spiele unter Dubé und kam zu Siegen gegen die Lakers (5:4) und Ajoie (6:3). Die Niederlage in Kloten war aber dann halt doch auch schon die dritte unter Dubé.
Deniss Smirnovs (47.) und Dario Meyer im Powerplay mit seinem 15. Saisontor (54.) retteten Kloten in die Verlängerung. Dort gelang Max Lindroth nach 63:13 Minuten das 3:2-Siegtor. Dank dem Sieg hievte sich Kloten auf Kosten von Ambri-Piotta auf Platz 12.
Nach der gut dreiwöchigen Olympia-Pause stehen bis zum Ende der Qualifikation noch sechs Runden auf dem Programm.
Matchtelegramme:
Bern - Ajoie 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)
17'031 Zuschauer (ausverkauft). - SR Lemelin/Stricker, Duc/Gurtner. - Tore: 4. Merelä (Marchon, Kreis) 1:0. 26. Häman Aktell (Ejdsell) 2:0. 40. (39:28) Häman Aktell (Sgarbossa, Reideborn/Powerplaytor) 3:0. 56. Loeffel (Häman Aktell, Scherwey) 4:0. 58. Sgarbossa (Ejdsell, Häman Aktell/Powerplaytor) 5:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Ajoie. - PostFinance-Topskorer: Merelä; Honka.
Bern: Reideborn; Loeffel, Häman Aktell; Untersander, Kreis; Rhyn, Kindschi; Merelä, Aaltonen, Marchon; Ejdsell, Sgarbossa, Lehmann; Scherwey, Baumgartner, Vermin; Müller, Graf, Alge; Ritzmann.
Ajoie: Keller; Fey, Honka; Christe, Friman; Berthoud, Fischer; Thiry; Wick, Bellemare, Cormier; Sopa, Devos, Nättinen; Hazen, Romanenghi, Bozon; Pedretti, Cavalleri, Mottet; Schmutz.
Bemerkungen: Bern ohne Bemström, Füllemann, Simon Moser, Levin Moser (alle verletzt), Jakowenko und Lindholm (beide überzählige Ausländer), Ajoie ohne Garessus, Gauthier, Patenaude, Pilet, Robin und Turkulainen (alle verletzt).
Kloten - Biel 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 1:0) n.V.
6189 Zuschauer. - SR Borga/Heikkinen, Humair/Mäkinen. - Tore: 37. Hofer (Zryd, Andersson) 0:1. 41. (40:40) Andersson 0:2. 47. Smirnovs (Schäppi, Schreiber) 1:2. 54. Meyer (Powerplaytor) 2:2. 64. Lindroth (Ramel) 3:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Meyer; Andersson.
Kloten: Fadani; Delémont, Lindroth; Wolf, Klok; Profico, Steiner; Kellenberger; Meyer, Morley, Weibel; Simic, Leino, Ramel; Derungs, Backman, Puhakka; Smirnovs, Schäppi, Rafael Meier; Schreiber.
Biel: Säteri; Hultström, Zryd; Grossmann, Dionicio; Blessing, Stampfli; Bichsel; Rajala, Andersson, Hofer; Sylvegard, Haas, Kneubuehler; Sever, Cajka, Neuenschwander; Bärtschi, Christen, Sallinen; Sablatnig.
Bemerkungen: Kloten ohne Diem, Gignac, Hausheer und Simon Meier (alle verletzt), Biel ohne Burren, Müller (beide verletzt) und Huuhtanen (überzähliger Ausländer).
Rangliste:
1. Davos 45/99. 2. Fribourg-Gottéron 46/88. 3. Lugano 46/81. 4. ZSC Lions 46/80. 5. Genève-Servette 46/77. 6. Lausanne 46/76. 7. Rapperswil-Jona Lakers 46/67. 8. Zug 46/67. 9. Bern 46/64. 10. SCL Tigers 46/64. 11. Biel 46/59. 12. Kloten 46/53. 13. Ambri-Piotta 46/52. 14. Ajoie 47/39.
















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