/fileadmin/images/sarganserlaenderlogo.png
Alle Neuigkeiten auf einen Blick.
E-Paper

E-Paper

Die digitale Ausgabe des Sarganserländers.

Zeitungsarchiv

Zeitungsarchiv

Alle Ausgaben seit dem Jahr 2003.

Abo

Abo

Sarganserländer von Montag bis Freitag online oder in Print lesen.

Grossauflage

Grossauflage

Lesen Sie hier die aktuelle Grossauflage kostenlos

Inserieren

Inserieren

Ihre Werbung am richtigen Ort.

Immobilien

Immobilien

Die Immobilienbörse der Region

Unternehmen

Unternehmen

Die SL Druck + Medien AG

Traueranzeigen

Traueranzeigen

Todesanzeigen / Danksagungen aufgeben

Eventbus

Eventbus

Mit Brunner Ferienreisen AG und Sarganserländer ans Konzert

Rubriken

Sarganserland
Reto Vincenz | Freitag, 13. Juni 2025

Trotz Herdenschutzkonzept: Wölfe reissen auf Gafarra zahlreiche Schafe

Auf der Melser Alp Gafarra haben Wölfe kurz nach Beginn der Alpsaison elf Schafe gerissen. Der Kanton St. Gallen bestätigte die Vorfälle auf Anfrage. Die Alp Gafarra gilt als eine mit Herdenschutzkonzept und grossem Aufwand gut geschützte Alp.

Kaum sind die Schafe auf der Alp, sorgt der Wolf für Schlagzeilen und Emotionen. Auf der Melser Alp Gafarra haben die Raubtiere in den letzten Tagen elf Schafe gerissen. Simon Meier, beim Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) Leiter Abteilung Jagd, bestätigte den Vorfall auf Anfrage der Redaktion.

Die Wildhüter sowie die Herdenschutzberatung sind vor Ort gewesen und hätten unter anderem auch DNA-Proben genommen. Meier: «Die gerissenen Tiere waren zum Zeitpunkt der Meldung allerdings schon einige Tage tot. Es ist deshalb fraglich, ob die Proben noch auswertbar sind oder nicht.» Offen ist demnach auch der genaue Zeitpunkt, wann es zu den Rissen gekommen ist.

Immer wieder betroffen

Die Alp Gafarra war in den letzten Jahren schon Schauplatz von Wolfsrissen. Der Kanton reichte 2023 unter Anderem aufgrund der dortigen Risse einen Antrag zur Regulation des Calfeisental-Rudels beim Bund ein. Das Calfeisental-Rudel wurde daraufhin zum Abschuss freigegeben. Mit diesen Regulationsabschüssen sollen Wölfe mit unerwünschtem Verhalten erlegt und eine nachhaltige Vergrämungswirkung bei den verbleibenden Wölfen erzielt werden, damit sie Abstand zu Vieh und Menschen halten.

Meier bestätigte am Freitag, dass die Alp Gafarra weiterhin zu den gut geschützten Alpen zählt. Gemäss ihm  waren die betroffenen Schafe im Bereich des Vorsässes in Begleitung von mehreren Herdenschutzhunden gewesen. Meier: «Dass die Saison so beginnt und diese Risse auf einer geschützten Alp passiert sind, ist sehr unglücklich. Dies möchte niemand.»

Die Alp Gafarra liegt im Streifgebiet ansässiger Wolfsrudel. Teilweise liegt sie im Jagdbanngebiet Graue Hörner. Im Kanton St.Gallen leben zurzeit drei Wolfsrudel, zwei davon auch im Sarganserland.

Zurück

Kommentare (13)

  • guido Gschwend | 24.06.2025
    wie viele Herdenschutzhunde sind auf der Alp Gafarra im einsatz und wie viele Schafe werden noch vermisst oder wurden nur verwundet und mustten erlöst werden
  • Jeanette Leu | 15.06.2025
    Dir Frage ist, wie gross ist die Herde. Wieviele Hunde schützen sie gibt es Koppel, Zäune in der Nacht. Also was ist eine gut geschützte Herde. Früher konnten 200 Schafe ungeschütz auf die Alp wenn ca 30 durch Abstürtze starben hat es immer noch rentirt. Heute muss eine Herde 500 bis 600 Tiere haben das es sich finamziel lohnt. Mit Schutz. Es ist schade, dass zu diesem Thema eine sachliche Diskussion offenbar nicht möglich ist. Der Wolf wurde zum Politikum die SVP und die Mitte holen sich mit ihren Voten gegen den Wolf Stimmen. Sinnvolle Lösungen werden nichr gesuchz, wirklicher Herdenschutz aufklärung usw.
  • Luchs Dres | 15.06.2025
    Einzäunen, Auf unwegsamen Alpen das geht nicht ,es wird alles Verbuschen, Denken Sie mahl ans Schaf wo sich nichtmehr natürlich verhalten kann, früher sah man nie ein Schaf an der Sonne ,aber irgendwann muss es ja fressen, wenn sie durch die Nacht eingepfercht werden ,denk mahl ans Schaf ,was das für unsere Alpen für Arbeit macht
  • Fritz Trachsel | 15.06.2025
    Herr Jenny hat offenbar nicht gelesen, dass alle Schutzmassnahmen eingehalten wurden!
    Die Schweiz ist zu klein für den Wolf!
    Herr Fässler hat mit seinem Beitrag vollkommen recht!!!
  • Erna Kupschina | 15.06.2025
    Alle Wölfe abschiessen! Auf was wird noch gewartet? Bis irgendwann auch Menschen, Kinder... zerfleischt werden?
  • Hans Weber | 14.06.2025
    Es ist eigentlich eine Schande der Kantone das man den Wolf nicht ganz reguros beseitigt wenn er überall nur Schaden anrichtet Er nützt nimanden und macht die guten Leute auf den Alpen die ja dringend geweidet werden müssen nur sauer und zudem gefährdet der Wolf auch die Exsistens der Älpler Warum eigentlich so kompliziert drr Kantone
  • Ch. Litscher | 14.06.2025
    Das Schaf ist ein Neozon. Der Mensch hat das Schaf nach Europa resp. in die Schweiz eingeführt, der Wolf war schon immer da. Also muss man die Schafe abschiessen und nicht der Wolf!!!! Der Mensch ist selber Schuld wenn er fremde Tiere ein schleppt .
  • Mannhart Paul | 14.06.2025
    Diese Wölfe sind leider eingespielt und wenig scheu. Da hilft nur ein Abschuss der 2 Führungstiere. Der Knall wird die anderen vertreiben.
    Trotz Schutzhunder würde eine Schreckschuss-Waffe beim Hirten Viel bringen. Der Knall würde bei einem weiteren Angriff sofort und immer wieder vertreiben. ,
  • Hans Eggenberger | 14.06.2025

    Alle Wölfe ausrotten wir brauchen keine Wölfe

  • Daniel Jenny | 14.06.2025
    Ohne Zaun möglichst ohne aufsicht gutes Geld verdienen (Da sind die Leute schuld nicht der Wolf)
  • Daniel Jenny | 14.06.2025
    Ganz klaher fall ohne Zäune und so wenig wie möglich ohne aufsicht (selber schuld nicht der Wolf
  • U.Fassler | 14.06.2025

    Ich würde mir wünschen , dass all die wolfschützer persönlich für den schaden aufkommen müssten , haftung übernehmen müssten wie ein hundehalter auch , ich bin überzeugt der wolf würde weniger geschützt....ein wildtier soll vergrämt werden dürfen!...keinem würde in den sinn kommen hirschen und rehe (im winter ) im stall zu füttern.... warum also darf der wolf das...? meines erachtens wäre es mehr natur wenn der wolf , und der lernt schnell , lernt das er gejagt wird wenn er auf haustiere losgeht... habt ihr euch schon mal gefragt wie wolfschützer es finden wenn nachbars katze oder hund in ihrem garten ihr unwesen treiben , und was sie dagegen unternehmen??

  • Annegret Sproesser | 14.06.2025

    Dahelfen nur Abschüsse von mehreren Rudelmitgliedern. Der guten alten Jagdtradition folgend Jung vor Alt und weiblich vor männlich!

Schreibe einen Kommentar
×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.